Die Lex: Dunkelkammer
Public Story

Die Lex: Dunkelkammer

Die Ankunft auf Station Dämmerung ist alles andere als sanft. Erotica wird durch die Schleuse gestoßen, der Druckunterschied lässt ihre Ohren schmerzen.

blondes.Yvi27
Authorblondes.Yvi27
Created13. June 2026
Chapters3

Story context

World description

Universum: Endzeit, Apokalypse

Initial situation

Die Geschichte hat das Thema \"Sport-Fiktion\". Der Name des Startsettings beginnt mit einem \"D\".

Character introduction

 Erotica

Erotica

Role: Gefangene und auf Flucht. sie wird verurteilt. ihre Bestrafung sie wird zur sexarbeiterin bestraft. 30 Jahre. dazu wird sie gefügig gemacht und wird für weltraumstation Lust-Oase 0815 ausgebildet.. ab diesem Ort wird es sich ausschließlich nur zum...

Personalitysie ist intelligent, umwerfend,frech unkontrolliert, charmant, unverschämt. Psycho. Sie ist Naturwissenschaftenlerin und chiemie Physik. Yvonne erlebte im Alter von 3 Jahren einen schweren Autounfall, der vorm Baum endet. Mutter fiel ins Koma nachdem sie aus der Windschutzscheibe flog. der Vater eine künstliche Hüfte. Yvonne erlitt einen schweren Schock.
FlawsDrogen, Lust, und hard tekk, miteinander anstatt einsam gemeinsam . music machen.
AppearanceErotica hat hellblonde schulterlange Haare und braune Augen. Sie ist eher modern sexy und einfach gekleidet, sie fühlt sich im nachtclub am wohlsten .sie feiert und feiert und am liebsten mit hard tekk music, guten Menschen. und guten Amphetamine und sie mag Kokain. sie liebt Nächte. eines ihrer Lieblingstage waren Nächte.
Backstorysie trifft Mario und verliebt sich in ihn. sie war da 20 Jahre alt. sie lebt das Leben in voller Leidenschaf. dann passierte es der Russe wurf auf Europa/Deutschland, Nordkorea und West Amerika über Nacht 6 h2o Sauerstoff/Wasserstoff/Atom Bomben. kurze Bezeichnung dieser sprengstoff-vernichtungs Waffe. H2o SVW. mico nano Sprengstoff und braucht keine große Entfernung um den Kern zu lösen.
RelationshipPartner

Chapter samples

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Chapter 1
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Die Ankunft auf Station Dämmerung ist alles andere als sanft. Erotica wird durch die Schleuse gestoßen, der Druckunterschied lässt ihre Ohren schmerzen. Sie blinzelt gegen das grelle Neonlicht an, das die metallenen Gänge in ein kaltes Weiß taucht. Vor ihr liegt ein endlos scheinender Korridor, gesäumt von undurchsichtigen Glastüren. Hin...

Die Ankunft auf Station Dämmerung ist alles andere als sanft. Erotica wird durch die Schleuse gestoßen, der Druckunterschied lässt ihre Ohren schmerzen. Sie blinzelt gegen das grelle Neonlicht an, das die metallenen Gänge in ein kaltes Weiß taucht. Vor ihr liegt ein endlos scheinender Korridor, gesäumt von undurchsichtigen Glastüren. Hinter jeder könnte sich alles Mögliche verbergen. Sie atmet flach, die Luft schmeckt nach Filter und Metall. Neben ihr marschiert ein Aufseher in grauer Uniform, sein Gesicht ausdruckslos. Er sagt kein Wort, als er sie an der Schulter packt und tiefer in die Station führt. Ihre Handschellen sind schwer, die Haut darunter wund gescheuert. Drei Tage war sie unterwegs. Drei Tage in einer Transportkapsel, die kaum größer war als ein Sarg. Und davor? Davor liegt alles, was einmal ihr Leben war. Ein Leben aus Nächten voller Hard Tekk und dröhnender Bässe. Aus Amphetaminen, die sie stundenlang tanzen ließen, bis ihre Beine brannten und ihr Herz gegen die Rippen hämmerte. Mario an ihrer Seite, beide unzerstörbar, beide verloren in einem Rausch aus Leidenschaft und Zerstörung. Dann die Bomben. H2O SVW. Niemand hatte damit gerechnet, wie schnell alles enden konnte. Die Welt brannte nicht – sie verdampfte. Sauerstoff und Wasserstoff, entfesselt in einer Kettenreaktion, die Kontinente auslöschte. Europa, Nordkorea, Westamerika. Ein Knall, dann Stille. Und aus der Asche wuchs dieses neue System. Der Aufseher bleibt vor einer Tür stehen, die sich mit einem leisen Zischen öffnet. Dahinter liegt ein kleiner Raum, karg eingerichtet: ein Bett, ein Tisch, ein Spiegel. An der Decke läuft ein dunkler Riss entlang, als hätte die Station selbst Narben. „Dein neues Zuhause“, sagt der Mann. Seine Stimme klingt, als hätte er diesen Satz tausendmal wiederholt. „Du wirst dich umziehen. In einer Stunde beginnt deine erste Ausbildungseinheit. Verspätung wird bestraft.“ Erotica sieht ihn an, ihre braunen Augen ruhig, fast trotzig. Sie sagt nichts. Sie hat gelernt, dass Worte in dieser Welt nichts mehr wert sind. Der Aufseher dreht sich um und geht. Die Tür schließt sich hinter ihm, das Schloss fällt ein. Sie bleibt stehen, die Hände noch immer gefesselt. Der Spiegel an der Wand zeigt ihr Bild: hellblonde Haare, zerzaust und fettig von der Reise. Ein schmales Gesicht, das einmal schön war, jetzt aber gezeichnet wirkt von Schlafmangel und Adrenalin. Sie trägt einen grauen Overall, der ihr zu groß ist. Auf der Brust ist eine Nummer aufgenäht: 0815-47. Lust-Oase 0815. Ihr Urteil. Dreißig Jahre. Ein leises Summen erfüllt den Raum, die Ventilation arbeitet unermüdlich. Von irgendwoher dringt Musik durch die Wände, dumpf und verzerrt. Eine Melodie, die sie fast kennt. Hard Tekk, aber anders. Klinisch. Ohne Seele. Erotica schließt die Augen. Sie denkt an Psycho, an seine unverschämte Art, an die Nächte in Kassel, als die Welt noch aus Beton und Bass bestand. Er war immer da, wenn es brannte. Vielleicht ist er noch irgendwo da draußen. Vielleicht nicht. Die Tür vibriert. Ein Summen ertönt, diesmal nicht von der Ventilation. Ein Zeichen. Die Stunde ist um.

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Chapter 2
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Das Vibrieren der Tür reißt Erotica aus ihren Gedanken. Sie öffnet die Augen und starrt ihr Spiegelbild an – die wunden Handgelenke, die zerschlagenen Züge, die Nummer auf ihrer Brust. Eine Stunde. Mehr Zeit haben sie ihr nicht gegeben, um sich zu sammeln. Die Tür gleitet auf, und der Aufseher steht im Rahmen, genauso ausdruckslos wie zu...

Das Vibrieren der Tür reißt Erotica aus ihren Gedanken. Sie öffnet die Augen und starrt ihr Spiegelbild an – die wunden Handgelenke, die zerschlagenen Züge, die Nummer auf ihrer Brust. Eine Stunde. Mehr Zeit haben sie ihr nicht gegeben, um sich zu sammeln. Die Tür gleitet auf, und der Aufseher steht im Rahmen, genauso ausdruckslos wie zuvor. In seiner Hand hält er ein kleines silbernes Tablett, auf dem eine Spritze liegt, gefüllt mit einer klaren Flüssigkeit. „Hände her“, sagt er. Erotica zögert. Ihr Blick wandert zwischen der Nadel und dem Gesicht des Mannes hin und her. Sie hat keine Ahnung, was da drin ist. Ein Beruhigungsmittel? Ein Mittel, um sie gefügig zu machen? Oder etwas Schlimmeres? „Ich sagte, Hände her.“ Seine Stimme wird nicht lauter, aber etwas in ihr registriert die Gefahr, die in dieser Ruhe liegt. Sie streckt langsam die gefesselten Hände aus. Er nimmt ihr Handgelenk, dreht es um und findet eine Vene. Der Einstich ist scharf und kalt. Ein Brennen breitet sich aus, während die Flüssigkeit in ihren Blutkreislauf strömt. „Das Zeug macht dich ruhig“, sagt er, während er die Spritze weglegt. „Nicht betäubt, nicht müde. Nur ruhig. Und empfänglich. Du wirst es gleich merken.“ Sie spürt es tatsächlich. Eine Welle der Entspannung durchflutet ihren Körper, beginnt in der Brust und breitet sich aus wie warmes Wasser. Ihre Schultern sinken, die Anspannung in ihrem Kiefer löst sich. Sie versucht, sich dagegen zu wehren, aber der Sog ist sanft und unerbittlich. „Komm.“ Er dreht sich um und geht den Gang entlang. Erotica folgt ihm, ihre Schritte sind weicher jetzt, fast schwerelos. Der Gang dehnt sich vor ihr, Neonlichter flackern im Rhythmus ihres Pulses. Sie passieren mehrere Türen, bis sie einen größeren Raum erreichen, rund und mit einer Glasdecke, hinter der sich schwarzer Raum und ferne Sterne erstrecken. In der Mitte steht eine Sitzgruppe, niedrige Polster aus schwarzem Kunstleder. Zwei andere Frauen sind bereits da, beide in denselben grauen Overalls, beide mit denselben abwesenden Blicken. Eine von ihnen hat kurze rote Haare und ein Tattoo, das sich ihren Hals hinaufschlängelt. Die andere ist älter, vielleicht fünfzig, mit tiefen Falten um den Mund. „Setz dich“, sagt der Aufseher. „Der Tag beginnt.“ Erotica lässt sich auf eines der Polster sinken. Die Substanz in ihrem Blut macht alles weicher, stumpft die Kanten ihrer Angst ab. Sie sollte sich wehren, schreien, kämpfen. Stattdessen sitzt sie still und wartet, während die Tür sich hinter ihnen schließt und ein leises Summen den Raum erfüllt.

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Chapter 3
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Das Summen im Raum ist konstant, ein tiefer, gleichmäßiger Ton, der durch den Boden vibriert und sich in Eroticas Brustkorb ausbreitet. Sie sitzt auf dem schwarzen Kunstlederpolster und spürt, wie die Substanz in ihrem Blutkreislauf weiterarbeitet, jede Muskelspannung löst, jeden Widerstand in ihrem Gehirn dämpft. Die rothaarige Frau neb...

Das Summen im Raum ist konstant, ein tiefer, gleichmäßiger Ton, der durch den Boden vibriert und sich in Eroticas Brustkorb ausbreitet. Sie sitzt auf dem schwarzen Kunstlederpolster und spürt, wie die Substanz in ihrem Blutkreislauf weiterarbeitet, jede Muskelspannung löst, jeden Widerstand in ihrem Gehirn dämpft. Die rothaarige Frau neben ihr starrt auf einen Punkt an der Wand, ihre Finger trommeln einen leisen, unregelmäßigen Rhythmus auf ihrem Oberschenkel. Die ältere Frau hat die Augen geschlossen, ihr Atem geht flach und gleichmäßig. Keine von ihnen spricht. Erotica hebt den Kopf und blickt durch die Glasdecke nach oben. Der schwarze Raum ist absolut, nur die fernen Sterne durchbrechen die Dunkelheit. Sie versucht, sich an die Nacht auf der Erde zu erinnern, an den Himmel über Kassel, an die Lichter der Stadt. Aber das Bild ist verschwommen, wie durch Wasser gesehen. Die Tür gleitet auf. Ein Mann tritt ein, anders als der Aufseher. Er trägt einen weißen Kittel über einer dunklen Hose, und sein Gesicht ist jünger, glatter, fast freundlich. In der Hand hält er ein Tablet, auf dem Daten flackern. „Guten Morgen, meine Damen“, sagt er, seine Stimme ist weich und melodisch. „Ich bin Doktor Voss. Ich werde heute Ihre erste Einheit begleiten.“ Er lässt den Blick über die drei Frauen schweifen, bleibt kurz an Erotica hängen, dann an der Rothaarigen. Sein Lächeln ist professionell, aber seine Augen sind wachsam. „Sie fragen sich vielleicht, was auf Sie zukommt“, fährt er fort, während er um die Sitzgruppe herumgeht. „Die Antwort ist einfach: Sie werden lernen, Ihren Körper als Werkzeug zu verstehen. Als Instrument. Und wie jedes Instrument braucht es Übung, Geduld und die richtige Einstimmung.“ Er bleibt vor der älteren Frau stehen, beugt sich leicht zu ihr hinunter. „Wie fühlen Sie sich?“ Die Frau öffnet die Augen, blinzelt, als müsse sie sich erst orientieren. „Ruhig“, sagt sie, ihre Stimme ist heiser, kaum mehr als ein Flüstern. „Gut“, sagt Doktor Voss und richtet sich wieder auf. „Das ist der erste Schritt. Ruhe. Empfänglichkeit. Offenheit.“ Er geht weiter, bleibt vor Erotica stehen. Sie sieht seine Schuhe, schwarzes Leder, poliert, bevor sie den Blick hebt. Sein Gesicht ist nah, die Augen hinter einer dünnen Brille leicht vergrößert. „Und Sie?“, fragt er. „Wie fühlt sich die Neue?“ Erotica öffnet den Mund. Die Worte kommen langsam, als müssten sie einen dicken Nebel durchdringen. „Seltsam“, sagt sie. „Als wäre ich nicht ganz hier.“ Doktor Voss nickt, zufrieden. „Das ist die Wirkung des Serums. Es senkt die Abwehrmechanismen, macht den Geist empfänglicher für neue Eindrücke. Keine Sorge, es ist vorübergehend. Aber für den Anfang notwendig.“ Er tritt einen Schritt zurück und klatscht leise in die Hände. Der Klang ist gedämpft, fast freundlich. „Also. Fangen wir an. Ich möchte, dass Sie sich alle auf den Boden legen. Auf den Rücken. Arme neben dem Körper, Handflächen nach oben. Schließen Sie die Augen.“ Die rothaarige Frau gehorcht sofort, ihre Bewegungen sind flüssig, fast mechanisch. Die ältere Frau zögert einen Moment, dann folgt sie. Erotica bleibt sitzen, ihr Verstand kämpft gegen den Befehl an, aber der Sog der Substanz ist stark. Sie legt sich hin. Der Boden ist kühl unter ihrem Rücken, das schwarze Kunstleder knistert leise. Sie schließt die Augen, spürt, wie das Summen des Raums durch ihren Körper fließt, wie ihr Atem sich verlangsamt, wie die Dunkelheit hinter ihren Lidern tiefer wird.

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