Der Schatten des Kira
Public Story

Der Schatten des Kira

Ich sitze in meinem Zimmer, das Death Note offen vor mir auf dem Schreibtisch. Die Luft riecht nach frischem Papier und dem schwachen Duft von Ryuks Äpfeln, die er ständig kaut.

Lion061112
AuthorLion061112
Created2. May 2026
Chapters120

Story context

World description

Universe: Death Note

Initial situation

Ich Leon habe das death note seid einem Tag und weiss das und wie es funktioniert joshua kan Ruyk nicht sehen wenn er das death note nicht berührt hat bald bin ich als Kira der Erlöser bekannt aber nur im Internet die Polizei sucht nach mir aber das death note ist nicht so wie ein Messer sie werden mich nicht finden doch Joshua merkt etwas soll ich es ihm sagen oder es verbergen

Character introduction

Leon blaurock

Leon blaurock

Role: Oberschüler, 'Kira'

PersonalityExtrem intelligent, ehrgeizig, manipulativ, mit einem starken Gerechtigkeitssinn, der jedoch in Größenwahn abdriftet. Strebt danach, eine neue Weltordnung zu schaffen.
FlawsÜbermäßiger Größenwahn und eine Neigung zur Arroganz. Seine moralische Kompromisslosigkeit führt zu rücksichtslosen Handlungen.
AppearanceBrillanter Oberschüler mit einem scharfen Verstand. Gutaussehend, ordentlich gekleidet, oft mit einem nachdenklichen Ausdruck.blonde Haare blaue augen
BackstoryEin brillanter, aber gelangweilter Oberschüler, der ein übernatürliches Notizbuch findet. Er nutzt es, um Kriminelle zu töten und sich als 'Kira' zu etablieren.

Chapter samples

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Chapter 1
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Ich sitze in meinem Zimmer, das Death Note offen vor mir auf dem Schreibtisch. Die Luft riecht nach frischem Papier und dem schwachen Duft von Ryuks Äpfeln, die er ständig kaut. Seit gestern habe ich es, und ich weiß genau, wie es funktioniert – Namen schreiben, Todesursache festlegen, und die Welt wird bereinigt. Mein Herz schlägt ruhig,...

Ich sitze in meinem Zimmer, das Death Note offen vor mir auf dem Schreibtisch. Die Luft riecht nach frischem Papier und dem schwachen Duft von Ryuks Äpfeln, die er ständig kaut. Seit gestern habe ich es, und ich weiß genau, wie es funktioniert – Namen schreiben, Todesursache festlegen, und die Welt wird bereinigt. Mein Herz schlägt ruhig, während ich die letzten Einträge überprüfe: Ein Drogendealer, ein Vergewaltiger, ein korrupter Politiker. Ihre Herzen haben einfach aufgehört zu schlagen, wie geplant. Im Internet brodelt es schon. Anonyme Foren flüstern von einem „Kira“, einem Erlöser, der das Übel straft. Die Polizei tappt im Dunkeln; sie werden mich nie finden. Dieses Buch ist kein Messer, das man verfolgen kann. Ryuk schwebt hinter mir, seine knochigen Finger greifen nach einem weiteren Apfel aus der Schale auf dem Regal. „Hehe, du fackelst nicht rum, Leon. Die Menschenwelt wird interessant.“ Seine rote Augen glühen vor morbider Belustigung, und er beißt herzhaft zu, dass der Saft tropft. Ich ignoriere ihn größtenteils; er ist hier für den Spaß, nicht für Hilfe. Aber seine Präsenz treibt mich an, weckt diesen Drang, mehr zu tun, eine neue Ordnung zu schaffen. Ein Klopfen an der Tür reißt mich aus meinen Gedanken. „Leon? Bist du da?“ Joshuas Stimme, scharf und neugierig wie immer. Mein kleiner Bruder, sechzehn, mit seinen langen blonden Haaren und den grünen Augen, die alles durchschauen. Er hat mich die ganze Woche beobachtet, seit ich gestern länger weg war. Ich schließe das Notizbuch hastig, schiebe es unter ein paar Schulbücher. „Komm rein.“ Die Tür öffnet sich, und Joshua tritt ein, schlank und wachsam. Er lehnt sich gegen den Rahmen, mustert mich. „Du siehst aus, als hättest du Gespenster gesehen. Oder geschrieben. Was ist los mit dir? Du bist den ganzen Tag in deinem Zimmer, und im Netz redet plötzlich jeder von diesem Kira-Ding. Herzinfarkte bei Kriminellen, alle auf einmal. Zufall?“ Seine Worte hängen in der Luft, gerissen wie er ist. Er bemerkt die Unordnung auf dem Tisch nicht sofort, aber seine Augen wandern hin. Ryuk kichert leise, unsichtbar für ihn. „Dein Brüderchen ist schlau. Vielleicht solltest du’s ihm zeigen. Wird lustig.“ Ich lächle kühl, lehne mich zurück. „Nur Gerüchte, Josh. Die Welt dreht durch, weil ein paar Ganoven krepieren. Warum interessiert dich das?“ Meine Gedanken rasen. Er merkt etwas, das ist klar. Ihm sagen? Er könnte ein Verbündeter sein, oder eine Schwäche. Verbergen? Sicherer, bis ich weiß, wo er steht. Joshua kommt näher, setzt sich auf die Bettkante, seine Finger trommeln unruhig auf seinem Knie. „Weil du dich verändert hast, Leon. Als ob du ein Geheimnis hast, das alles verändert.“ Plötzlich piepst mein Laptop. Eine neue Nachricht in einem der Foren: „Kira hat wieder zugeschlagen. Ein Mörder in Osaka tot. Gott segne dich!“ Die Polizei-Pressemitteilung folgt: „Untersuchungen laufen. Bleibt wachsam.“ Joshua dreht den Kopf, und sein Blick fällt auf den leichten Hügel unter den Büchern.

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Chapter 2
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Joshua hebt den Kopf vom Laptopbildschirm, seine grünen Augen fixieren den Stapel Bücher auf meinem Schreibtisch. Die leichte Wölbung darunter verrät mehr, als mir lieb ist. In diesem Moment rast mein Verstand: Wenn ich ihn jetzt mit dem Death Note erledige, würde der Verdacht irgendwann auf mich fallen. Detectives verbinden Punkte, beson...

Joshua hebt den Kopf vom Laptopbildschirm, seine grünen Augen fixieren den Stapel Bücher auf meinem Schreibtisch. Die leichte Wölbung darunter verrät mehr, als mir lieb ist. In diesem Moment rast mein Verstand: Wenn ich ihn jetzt mit dem Death Note erledige, würde der Verdacht irgendwann auf mich fallen. Detectives verbinden Punkte, besonders wenn Leute in meinem Umfeld plötzlich sterben. Nein, das geht nicht. Die Wahl bleibt eng – ihm alles gestehen oder weiter verbergen. Blitzschnell deute ich auf den Bildschirm, wo das Kira-Forum noch immer pulsiert. „Quatsch, Josh. Schau dir das an. Nur Panikmache im Netz.“ Meine Stimme klingt lässig, als wäre nichts dabei, doch innerlich spanne ich mich an. Der Apfelgeruch von Ryuk wird stärker; er schwebt näher, seine knochigen Finger umklammern den nächsten Bissen, und ich spüre seinen amüsierten Blick im Nacken. Joshua zögert, sein Trommeln auf dem Knie stockt. Er rutscht ein Stück vor auf der Bettkante, lehnt sich vor, um den Monitor besser zu sehen. „Quatsch? Die Nachrichten sind überall. Kira, oder wie auch immer die ihn nennen. Und du sitzt hier und grinst, als wüsstest du mehr.“ Seine Stimme schärft sich, neugierig und bohrend, während er den Bücherstapel nur einen Sekundenbruchteil mustert, bevor sein Blick zurück zum Laptop wandert. Die neueste Nachricht leuchtet auf: „Kira rettet uns! Mehr von denen!“ Darunter ein Clip von einer Polizeikonferenz, wo ein Sprecher die Stirn runzelt und von „ungeklärten Todesfällen“ murmelt. Ryuk lacht kehlig, ein Geräusch wie raschelnde Blätter in Wind. „Hehe, der Kleine beißt an. Zeig’s ihm doch, Leon. Wird ein Feuerwerk geben.“ Er schwebt tiefer, sein Schatten – unsichtbar für Joshua – streift meinen Stuhl. Der Saft eines Apfelkerns tropft auf den Boden, und ich atme tief ein, um ruhig zu bleiben. Joshuas Misstrauen ist spürbar, wie eine unsichtbare Spannung in der Luft, die das Zimmer enger macht. Ich drehe den Laptop leicht zu ihm, klicke auf ein Forum-Thread. „Sieh mal, wie die Leute durchdrehen. Verschwörungstheorien pur. Einige sagen, es ist ein Virus, andere ein Superheld. Die Polizei hat null Anhaltspunkte.“ Meine Worte weben sich nahtlos ein, lenken ab, während ich unauffällig den Arm über den Bücherstapel schiebe. Joshua nickt langsam, doch seine Augen flackern zurück zu mir, durchdringend. Er steht auf, tritt näher an den Schreibtisch, seine langen blonden Haare fallen ihm ins Gesicht. „Und du? Du wirkst so... zufrieden damit. Als ob es dich nicht juckt. Oder freut es dich sogar?“ Die Frage hängt schwer zwischen uns. Ryuk beißt erneut in seinen Apfel, das Knacken hallt in meinen Ohren wider. Joshua streckt die Hand aus, als wollte er die Bücher berühren, und sein Finger schwebt nur Zentimeter über der Wölbung.

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Chapter 3
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Joshuas Finger schweben noch immer über dem Bücherstapel, so nah, dass ich die Spannung in seiner Hand spüren kann. Sein Blick bohrt sich in meine Augen, wartend, fordernd. Ich atme ruhig aus und lehne mich leicht zurück, während ich die Worte wähle, die die Luft zwischen uns auflockern sollen. „Natürlich finde ich das nicht gut, Josh“, s...

Joshuas Finger schweben noch immer über dem Bücherstapel, so nah, dass ich die Spannung in seiner Hand spüren kann. Sein Blick bohrt sich in meine Augen, wartend, fordernd. Ich atme ruhig aus und lehne mich leicht zurück, während ich die Worte wähle, die die Luft zwischen uns auflockern sollen. „Natürlich finde ich das nicht gut, Josh“, sage ich mit einem schiefen Lächeln, das harmlos wirken soll. „Aber manche Leute haben es verdient, oder nicht? Verbrecher, die anderen das Leben zur Hölle machen. Und jetzt geh besser in dein Zimmer zurück. Ich muss noch lernen.“ Er blinzelt, seine Hand zuckt zurück, als hätte er sich verbrannt. Die grünen Augen mustern mich einen Moment länger, suchen nach Rissen in meiner Fassade. Die Stille im Zimmer dehnt sich, unterbrochen nur vom leisen Summen des Laptops und dem fernen Ticken einer Uhr im Flur. Joshua rückt ein Stück ab, seine langen blonden Haare fallen ihm wieder ins Gesicht, und er streicht sie mit einer ungeduldigen Geste zurück. „Lernen, ja? Klar.“ Seine Stimme trägt einen Unterton von Skepsis, doch er dreht sich um, schlendert zur Tür. Jeder Schritt knarrt auf dem Holzboden, und ich halte den Atem an, bis er den Knauf umfasst. „Aber das mit Kira... das ist nicht vorbei.“ Die Tür fällt ins Schloss, und seine Schritte verklingen den Gang hinunter. Erleichterung durchflutet mich, doch sie mischt sich mit der scharfen Anspannung, die Ryuk ausstrahlt. Der Shinigami schwebt nun direkt hinter mir, sein kehliges Lachen vibriert in der Luft wie ein fernes Donnergrollen. Apfelsaft tropft von seinen knochigen Fingern auf den Teppich, ein klebriger Fleck, den Joshua glücklicherweise nicht bemerkt hat. Ich drehe mich halb um, starre in die glühenden roten Augen, die mich belustigt anblitzen. „Ihm kann ich es auf gar keinen Fall zeigen“, murmele ich leise, meine Stimme hart vor Entschlossenheit. „Außerdem kann ich dir nicht antworten, wenn jemand anderes im Raum ist. Merk dir das endlich.“ Ryuk neigt den Kopf, seine schwarzen Federn rascheln leise, und er beißt genüsslich in den nächsten Apfel. Das Knacken hallt wider, als wollte er mich verspotten. „Hehe, der Kleine ist schlau, was? Fast so wie du.“ Er schwebt tiefer, bis sein Schatten – unsichtbar für alle anderen – über den Schreibtisch gleitet. Der Geruch von überreifen Äpfeln wird intensiver, mischt sich mit dem Staub der Bücher. Seine Augen verengen sich zu Schlitzen, und er lehnt sich vor, als wollte er das Death Note unter dem Stapel berühren. „Aber du spielst ein gefährliches Spiel, Leon. Er beißt nicht locker. Und die Polizei? Die schnüffelt schon überall.“ Ich schiebe den Arm fester über die Bücher, spüre das raue Leder des Notizbuchs darunter. Die Worte auf dem Laptopbildschirm flackern weiter: Forenbeiträge, die mich als Retter feiern, während die Welt nach Kira sucht. Draußen im Flur knackt eine Diele – Joshua? Oder nur das Haus, das atmet? Ryuk kaut weiter, sein Grinsen weitet sich, und er streckt eine Klaue aus, als wollte er den nächsten Tropfen Saft auf mein Heft fallen lassen. Die Spannung im Zimmer verdichtet sich erneut, und ich taste unauffällig nach dem Stift neben mir.

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