
Gestrandete Hoffnung
Die Basswellen der Hard-Tekk-Musik pochen durch meinen Körper wie ein zweiter Puls, während ich auf der improvisierten Tanzfläche von Atlantis schwitze. Die Insel ragt wie ein vergessenes Paradies aus dem tosenden Atlantik hervor, ein Relikt der Apokalypse, wo die Welt unterging und wir Überlebende uns in Neonlichtern und Pillen vergraben.
Story context
World description
Universe: Endzeit, Apokalypse
Initial situation
The story is "island" themed. The name of the start setting starts with a "A".
Chapter samples
1Chapter 1▾
Die Basswellen der Hard-Tekk-Musik pochen durch meinen Körper wie ein zweiter Puls, während ich auf der improvisierten Tanzfläche von Atlantis schwitze. Die Insel ragt wie ein vergessenes Paradies aus dem tosenden Atlantik hervor, ein Relikt der Apokalypse, wo die Welt unterging und wir Überlebende uns in Neonlichtern und Pillen vergraben...
Die Basswellen der Hard-Tekk-Musik pochen durch meinen Körper wie ein zweiter Puls, während ich auf der improvisierten Tanzfläche von Atlantis schwitze. Die Insel ragt wie ein vergessenes Paradies aus dem tosenden Atlantik hervor, ein Relikt der Apokalypse, wo die Welt unterging und wir Überlebende uns in Neonlichtern und Pillen vergraben. Palmen beugen sich unter dem Sturmwind, der Salz und Verfall mit sich trägt, doch hier unten im Bunkerclub, den wir aus Schiffswracks und Containern geflickt haben, pulsiert das Leben roh und ungezähmt. Ich bin Erotica, 40 Jahre alt, hellblondes Haar klebt feucht an meinen Schultern, braune Augen glühen im Stroboskoplicht. Mein schwarzes Top schmiegt sich eng an meine Kurven, der Rock rutscht bei jeder Drehung höher, und ich spüre die Blicke der anderen – hungrig, verzweifelt, lebensdurstig. Amphetamin jagt durch meine Adern, scharf und elektrisierend, vermischt mit dem Kokainstaub, den ich vorhin in der Ecke gesnifft habe. Es macht mich unbesiegbar, meine Hüften kreisen schneller, als die Beats es verlangen. Die Luft schmeckt nach Schweiß, Rauch und Meer, Körper pressen sich aneinander, fremde Hände streifen meine Taille, doch ich tanze weiter, lasse die Finger über meine Haut gleiten, ohne mich umzudrehen. Mein Verstand, geschärft von Jahren in Chemielabors und Physikvorlesungen, analysiert es alles: Die Schallwellen vibrieren mit 140 Beats pro Minute, Adrenalin multipliziert die Lustfaktoren. Der Unfall mit drei – das Kreischen von Metall, Mamas Koma, Papas gebrochene Hüfte – das ist Vergangenheit, verbrannt in dieser Nacht. Plötzlich spüre ich ihn. Eine Präsenz, die sich durch die Menge schiebt wie ein Raubtier. Psycho. Ich kenne ihn aus Kassel-Gerüchten, der DDR-Junge aus '80, der nach der Wende hierher trieb. Narzisstisch, Frauenheld, mit demselben Wahnsinn für Tekk, Drogen und mich. Seine Hand landet fest auf meiner Hüfte, zieht mich zurück gegen seine Brust. Sein Atem heiß in meinem Nacken, Bartstoppeln kratzen über meine Schulter, während seine Finger unter den Saum meines Tops gleiten. „Erotica“, raunt er, Stimme rau vom Rauch und den Linien, die er gerade gezogen hat. „Du siehst aus, als bräuchtest du mehr Feuer.“ Ich drehe mich in seinem Griff, presse meinen Körper an seinen, spüre die Härte unter seinem zerfetzten Shirt. Unsere Augen treffen sich, braun auf grün, Funken sprühen. Seine Lippen streifen mein Ohr, Zunge neckt die Ohrmuschel, und ich lache frech, unverschämt, presse mein Becken vor. Der Bass explodiert, unsere Hände erkunden – meine über seine Brustmuskeln, seine tiefer, fordernder. Die Menge verschwimmt, nur wir zwei, Schweiß mischt sich, Herzschläge synchronisieren sich mit dem Tekk. Er schmeckt nach Salz und Gefahr, und ich will mehr, tiefer, jetzt. Doch draußen heult der Wind lauter, ein fernes Donnergrollen rollt über Atlantis heran, als ob die Apokalypse uns holen will. Psycho grinst, seine Finger graben sich in meinen Rücken, und er flüstert etwas von einem Deal, der die Nacht noch wilder machen wird.
2Chapter 2▾
Seine Finger graben sich tiefer in die nackte Haut meines Rückens, wo der Rock hochrutscht und Schweiß sie glitschig macht. Psychos Atem streift meinen Hals, heiß und rauchig, während der Tekk-Beat uns beide wie ein Magneten zusammenhält. „Der Deal“, murmelt er lauter, nah an meinem Ohr, seine Lippen streifen die empfindliche Stelle unter...
Seine Finger graben sich tiefer in die nackte Haut meines Rückens, wo der Rock hochrutscht und Schweiß sie glitschig macht. Psychos Atem streift meinen Hals, heiß und rauchig, während der Tekk-Beat uns beide wie ein Magneten zusammenhält. „Der Deal“, murmelt er lauter, nah an meinem Ohr, seine Lippen streifen die empfindliche Stelle unter dem Ohrläppchen, „ist pure Rakete. Neues Zeug aus dem Wrack – Kokain, geschnitten mit synthetischen Kristallen, die dich fliegen lassen wie nie. Aber nicht hier, nicht mit diesen Affen drumrum.“ Seine freie Hand wandert über meine Hüfte, drückt mein Becken fester gegen seine Härte, die durch den Stoff seines zerfetzten Shirts pocht, synchron mit dem Bass. Ich lache kehlig, drehe den Kopf halb, presse meinen Mund fast auf seinen Bart, spüre die Stoppeln kratzen wie Sandpapier auf meiner Wange. Das Amphetamin feuert Neuronen ab, macht jede Berührung zu einem Stromschlag – seine Brustmuskeln hart unter meinen Fingernägeln, die ich reinschreibe, bis rote Spuren blitzen. Die Menge um uns wabert, Körper stoßen aneinander, ein Typ mit Neon-Armbändern rempelt uns, aber Psycho stößt ihn mit der Schulter weg, ohne den Blick von mir zu lösen. Seine grünen Augen glühen im Stroboskop, Pupillen geweitet vom High, hungrig wie ein Wolf auf der Inseljagd. Mein Top klebt, Nippel hart gegen den Stoff gedrückt, und ich merke, wie seine Daumenkreise genau dort ansetzen, quälend nah, die Spannung ziehend wie eine Saite kurz vorm Reißen. Der Sturm draußen peitscht lauter ans Bunkerblech, Regen prasselt wie MG-Feuer, lässt die Lichter flackern. Atlantis bebt, Palmen rascheln im Wind, Salzgeruch dringt durch Ritzen – die Apokalypse atmet uns im Nacken, macht alles schärfer, verzweifelter. Psycho nutzt den Moment, schiebt eine Hand unter meinen Rock, Finger streifen den Rand meines Slips, nicht eindringend, sondern neckend, feucht von meinem Schweiß und der Hitze zwischen uns. „Komm mit“, knurrt er, Stimme vibrierend gegen meine Haut, „hinten im Container, wo’s ruhig ist. Ich zeig dir die Ware. Und mehr.“ Seine Hüften stoßen rhythmisch vor, im Takt der Musik, reiben sich an mir, wecken ein Ziehen in meinem Unterleib, das das Kokain verstärkt, wellenförmig ausbreitet. Ich keuche auf, presse mich zurück, lasse meine Nägel über seine Rippen gleiten, spüre die Narben unter dem Shirt – alte DDR-Male, vielleicht Autounfall wie meiner, vielleicht Schlägerei. Die Chemie in meinem Kopf rechnet: Adrenalin plus Dopamin, Multiplikator für Lust, exponentiell steigend. Fremde Hände greifen wieder nach mir aus der Menge, aber seine Arme schlingen sich besitzergreifend um meine Taille, heben mich fast vom Boden. Er dreht uns, weg von der Tanzfläche, Richtung dunklerer Ecke, wo Containertüren quietschen und Neonröhren summen. Sein Mund findet meinen Nacken, beißt leicht zu, Zunge folgt, salzig-wild. Die Musik dröhnt nachhallend, mein Puls rast, Körper glühen aneinander geschweißt, als er mich gegen eine Stahlwand drückt, seine Hand nun fordernder zwischen meinen Schenkeln verharrend. Ein fernes Krachen draußen – Blitz spaltet den Himmel über dem Atlantik, vibriert durch den Boden, während seine Finger tiefer gleiten, die Hitze spürend.
3Chapter 3▾
Seine Finger schieben sich tiefer, streifen den Stoff meines Slips, und ich spüre, wie mein Atem stockt. Der Tekk-Beat pulsiert durch die Stahlwand in meinen Rücken, während Psychos Mund meinen Nacken weiter erkundet, Zunge und Zähne im Wechsel, bis meine Knie weich werden. „Container“, presse ich hervor, die Stimme heiserer als beabsich...
Seine Finger schieben sich tiefer, streifen den Stoff meines Slips, und ich spüre, wie mein Atem stockt. Der Tekk-Beat pulsiert durch die Stahlwand in meinen Rücken, während Psychos Mund meinen Nacken weiter erkundet, Zunge und Zähne im Wechsel, bis meine Knie weich werden. „Container“, presse ich hervor, die Stimme heiserer als beabsichtigt, „dritte Reihe links. Da hängt ein Vorhang vor den Türen.“ Psycho lacht leise, ein raues Geräusch, das sich in meiner Haut festsetzt. Seine Hand verlässt langsam die Wärme zwischen meinen Schenkeln, und der Verlust fühlt sich an wie ein kalter Windstoß. Er greift nach meinem Handgelenk, zieht mich von der Wand weg, durch die wabernde Menge. Neonlichter zerreißen die Dunkelheit in Fragmente, lassen Gesichter aufblitzen und verschwinden – verschwitzte Stirnen, glasige Augen, offene Münder. Ich folge ihm, spüre seine Fingerknöchel hart gegen mein Handgelenk, die Gier in seinem Griff. Wir schieben uns an tanzenden Körpern vorbei, ein Typ mit Glatze rempelt mich, aber Psycho dreht sich halb um, stößt ihn mit der Schulter weg, ohne den Schritt zu verlangsamen. Der Sturm draußen heult auf, lässt die Neonröhren über uns flackern, und für einen Sekundenbruchteil versinkt Atlantis in fast völliger Schwärze. Dann flammen die Lichter wieder auf, und wir stehen vor der Containertür. Dritte Reihe links. Der Vorhang ist ein schwerer, dunkler Stoff, der vor dem Spalt hängt, den die angelehnte Stahltür freigibt. Psycho schiebt ihn zur Seite, Metall quietscht, als er die Tür aufdrückt. Drinnen ist es noch dunkler. Ein schwaches Licht dringt durch einen schmalen Spalt unter dem Dach, zeichnet die Umrisse von Stapeln, Kartons, einer zusammengerollten Plane auf dem Boden. Es riecht nach Staub, Schweiß und dem salzigen Hauch, der durch die Ritzen kriecht. Psycho zieht mich hinein, die Tür fällt hinter uns ins Schloss, und der Tekk-Beat wird dumpf, gedämpft, ein entfernter Herzschlag. Er dreht sich zu mir um, seine grünen Augen glühen im Halbdunkel, die Pupillen so weit, dass die Iris fast verschluckt wird. „Hier“, sagt er, die Stimme tiefer jetzt, ohne das Ringen mit der Musik, „hier sind wir allein.“ Seine Hände finden meine Hüften, ziehen mich an sich, und ich spüre seine Härte durch den Stoff, spüre, wie sein Atem schneller geht, als er meinen Mund sucht. Der Kuss ist nicht sanft. Er ist hungrig, fordernd, seine Zunge dringt ein, während seine Finger den Saum meines Tops suchen, darunter gleiten, die nackte Haut meines Rückens finden.




