
Tarnograds Echo
Der rostbraune Staub beisst in deinen Augen, während du die Überreste einer verlassenen Tankstelle inspizierst. Das Neonlicht, das einst "Letzte Tanke vor Nirgendwo" verkündete, hängt schief und flackert unheilvoll.
Story context
World description
Universum f\u00fcr diese Geschichte: Endzeit
Objective
Die unbekannte Dimension
Character introduction

Psycho
Role: verlieben sich während der Reise .
Chapter samples
1Chapter 1▾
Der rostbraune Staub beisst in deinen Augen, während du die Überreste einer verlassenen Tankstelle inspizierst. Das Neonlicht, das einst "Letzte Tanke vor Nirgendwo" verkündete, hängt schief und flackert unheilvoll. Ein Wind stösst durch die zerbrochenen Fenster und trägt den Geruch von verbranntem Gummi und Verwesung mit sich. Du ziehst...
Der rostbraune Staub beisst in deinen Augen, während du die Überreste einer verlassenen Tankstelle inspizierst. Das Neonlicht, das einst "Letzte Tanke vor Nirgendwo" verkündete, hängt schief und flackert unheilvoll. Ein Wind stösst durch die zerbrochenen Fenster und trägt den Geruch von verbranntem Gummi und Verwesung mit sich. Du ziehst die Kapuze deiner abgewetzten Lederjacke tiefer ins Gesicht. Der Himmel über dir ist ein tristes Grau, die Sonne ein ferner Mythos in dieser Einöde. Kassel, einst deine Heimat, ist nur noch eine Narbe auf der Landkarte, ein bleiches Echo in deinen Erinnerungen. Mario, dein alter Kumpel aus DDR-Zeiten, lehnt an einem verrosteten Cadillac, der halb im Sand versunken ist. Er zieht an einer Zigarette und mustert dich mit einem Blick, der mehr Fragen als Antworten birgt. "Findest du, was du suchst, Psycho?", krächzt er, seine Stimme rau wie Schmirgelpapier. Du ignorierst ihn und gehst weiter. Hinter der Tankstelle entdeckst du eine verwitterte Karte, die mit kryptischen Zeichen und Symbolen bedeckt ist. Sie scheint älter zu sein als die Apokalypse selbst. Ein blutroter Fleck markiert einen Punkt weit im Westen, jenseits der ausgetrockneten Flussbetten und der skelettartigen Überreste von Hochhäusern. Eine seltsame Unruhe ergreift dich, ein Flüstern in deinem Hinterkopf, das dich antreibt. Du weisst nicht, was dich dort erwartet, aber du spürst, dass es etwas ist, das du finden musst. Etwas, das dich vielleicht retten kann. Oder endgültig zerstören wird. Die Karte scheint dich zu rufen, dich in die Dunkelheit zu locken.
2Chapter 2▾
Die verwitterte Karte in deiner Hand scheint sich mit jedem Herzschlag zu verändern, die kryptischen Symbole tanzen vor deinen Augen. Der blutrote Fleck im Westen pulsiert fast, als ob er ein eigenes, dunkles Leben hätte. Du spürst eine seltsame Anziehungskraft, einen unstillbaren Drang, diesem Ruf zu folgen, egal, welche Gefahren auf dic...
Die verwitterte Karte in deiner Hand scheint sich mit jedem Herzschlag zu verändern, die kryptischen Symbole tanzen vor deinen Augen. Der blutrote Fleck im Westen pulsiert fast, als ob er ein eigenes, dunkles Leben hätte. Du spürst eine seltsame Anziehungskraft, einen unstillbaren Drang, diesem Ruf zu folgen, egal, welche Gefahren auf dich lauern mögen. Mario schnippt seine Zigarette auf den staubigen Boden und tritt sie aus. "Na, Psycho? Was sagt die Karte? Irgendwas Interessantes?", fragt er, seine Augen zusammengekniffen. Er scheint deine Besessenheit mit diesem alten Stück Papier nicht zu teilen, aber er weiss, dass es keinen Sinn hat, dich aufzuhalten. "Wir reisen nach Westen", sagst du, deine Stimme fest und entschlossen. "Dort, wo das Blut hinführt." Mario seufzt, aber nickt dann. "Okay, Boss. Aber wenn wir auf irgendwelche Mutanten oder Zombies treffen, renne ich." Er grinst, aber du siehst den Ernst in seinen Augen. Die Welt da draussen ist gefährlich, und niemand weiss, was in den Ruinen von Kassel lauert. Du packst die Karte sorgfältig ein und steckst sie in deine Jackentasche. Der Wind pfeift durch die zerbrochenen Fenster der Tankstelle, als ob er euch vor den Gefahren warnen wollte, die vor euch liegen. Ein leises Knacken hinter dir lässt dich zusammenzucken. Du drehst dich um und siehst, dass Mario die Lade seines alten Revolvers überprüft. Die Reise beginnt.
3Chapter 3▾
Du nickst Mario zu und wendest dich dem Ausgang der Tankstelle zu. Die Tür knarrt laut, als du sie aufstößt, und der Geruch von Benzin und Verwesung schlägt dir entgegen. Die Sonne steht tief am Horizont und taucht die Ruinen von Kassel in ein düsteres, blutrotes Licht. Du gehst weiter, Mario folgt dir dicht auf den Fersen. Er hat seinen...
Du nickst Mario zu und wendest dich dem Ausgang der Tankstelle zu. Die Tür knarrt laut, als du sie aufstößt, und der Geruch von Benzin und Verwesung schlägt dir entgegen. Die Sonne steht tief am Horizont und taucht die Ruinen von Kassel in ein düsteres, blutrotes Licht. Du gehst weiter, Mario folgt dir dicht auf den Fersen. Er hat seinen Revolver in der Hand, den Finger am Abzug. Die Anspannung ist fast greifbar, und du spürst, wie dein Herz schneller schlägt. Die Gegend ist verlassen, aber du weißt, dass ihr nicht allein seid. Irgendetwas beobachtet euch, irgendetwas lauert in den Schatten. Die Straße vor euch ist mit Trümmern übersät, und ihr müsst vorsichtig sein, um nicht über irgendwelche Hindernisse zu stolpern. Ein rostiges Autowrack liegt quer über der Fahrbahn, und ihr müsst einen Umweg durch das hohe Gras machen, um vorbeizukommen. Der Wind pfeift durch die leeren Fensterhöhlen der zerstörten Häuser und trägt den Geruch von Staub und Tod mit sich. Plötzlich bleibt Mario stehen und hält dir den Arm vor die Brust. "Da vorne", flüstert er, seine Augen auf einen Punkt in der Ferne gerichtet. "Ich glaube, da bewegt sich was." Du folgst seinem Blick und siehst eine dunkle Gestalt, die sich zwischen den Trümmern versteckt. Sie ist zu weit entfernt, um sie genau zu erkennen, aber du spürst, dass sie euch beobachtet. Ein kalter Schauer läuft dir über den Rücken, und du weißt, dass ihr in Gefahr seid. Mario zieht seinen Revolver hoch und visiert die Gestalt an. Er presst die Lippen zu einer geraden Linie zusammen, seine Augen voller Entschlossenheit. Die Gestalt bewegt sich, huscht wie ein Schatten von einem Trümmerhaufen zum nächsten.




