Frachtraum 742
Public Story

Frachtraum 742

Du schwebst in der Schwerelosigkeit der Kommandobrücke. Blassblaues Licht pulsiert von den Konsolen und wirft tanzende Schatten auf dein Gesicht.

blondes.Yvi27
Authorblondes.Yvi27
Created15. December 2025
Chapters3

Story context

World description

im Weltall

Initial situation

Sci Fiktion

Objective

der Giga Schatten und der mega Schatten an ihr Ziel bringen. Ende der geschicjte

Chapter samples

1
Chapter 1
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Du schwebst in der Schwerelosigkeit der Kommandobrücke. Blassblaues Licht pulsiert von den Konsolen und wirft tanzende Schatten auf dein Gesicht. Kapitän Yvonne, steht auf deinem Namensschild. Dreißig Jahre, ein Leben zwischen Sternenstaub und dem kalten Stahl von Raumschiffen. Dein hellblondes, schulterlanges Haar umspielt dein Gesicht, ...

Du schwebst in der Schwerelosigkeit der Kommandobrücke. Blassblaues Licht pulsiert von den Konsolen und wirft tanzende Schatten auf dein Gesicht. Kapitän Yvonne, steht auf deinem Namensschild. Dreißig Jahre, ein Leben zwischen Sternenstaub und dem kalten Stahl von Raumschiffen. Dein hellblondes, schulterlanges Haar umspielt dein Gesicht, während du auf den Hauptbildschirm starrst. Dort, inmitten der unendlichen Schwärze, zeichnen sich zwei Anomalien ab: der Giga-Schatten und der Mega-Schatten. Dein Ziel. Ihre Bestimmung. Ein leises Surren kündet von der Aktivierung der Lebenserhaltungssysteme. Die Enge des Raumes erinnert dich an die Zeit deiner Gefangenschaft, bevor ein glücklicher Zufall dir das Kommando über dieses Schiff, die "Cassandra", zuschanzte. Eine Vergangenheit, die du lieber vergessen würdest, doch die Narben auf deiner Seele sind tief. "Kapitän?", Eine Stimme durchbricht deine Gedanken. Es ist Lieutenant Anya Petrova, ihre Miene ernst, die braunen Augen voller Sorge. "Wir nähern uns dem Rand des Gravitationsfeldes des Giga-Schattens. Die Sensoren spielen verrückt." Du nickst, die Anspannung kriecht dir in den Nacken. Der Giga-Schatten und der Mega-Schatten... Was sind sie wirklich? Niemand weiß es genau. Gerüchte sprechen von uralten kosmischen Entitäten, von lebenden Dunkelheiten, die das Universum verschlingen. Deine Mission ist es, sie an ihr Ziel zu bringen. Was dieses Ziel ist, weißt du nicht. Deine Befehle sind vage, der Auftraggeber unbekannt. Dein Blick fällt auf eine Überwachungskamera, die den Zellentrakt zeigt. Dort unten, inmitten von Schwerverbrechern und politischen Gefangenen, sitzt er: Mario. Ehemaliger Drogenboss, einst König eines Kartells auf der Erde. Ein Mann, der dich fasziniert und abstößt zugleich. Deine Schwäche. Er ist der Grund, warum du nachts nicht schlafen kannst. "Melden Sie alle Systeme!", befiehlst du, deine Stimme fest, obwohl dein Herz schneller schlägt. "Wir werden diese Anomalie durchqueren." Die "Cassandra" bebt leicht, als sie in das Gravitationsfeld eintaucht. Die Instrumente spielen verrückt, Warnleuchten blinken rot. Du spürst, wie sich die Realität um dich herum verzerrt, wie Raum und Zeit zu fließen beginnen. "Kapitän!", ruft Anya. "Wir verlieren die Kontrolle!" Du beißt die Zähne zusammen. "Halten Sie Kurs! Wir dürfen nicht abweichen!" Plötzlich flackert das Licht auf der Brücke. Ein Rauschen erfüllt den Raum, dann Stille. Totenstille. Nur das leise Atmen deiner Crew ist zu hören. "Was zum Teufel war das?", fragt Anya, ihre Stimme zittert. Du stehst auf, gehst zum Hauptbildschirm. Dort, wo eben noch der Giga-Schatten war, ist nichts. Nur endlose Schwärze. "Sensoren...", beginnst du, doch dann verstummst du. Ein neues Signal erscheint auf dem Bildschirm. Ein schwaches, pulsierendes Leuchten, das direkt von den Zellen unter Deck ausgeht. Von Marios Zelle.

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Chapter 2
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Ein kalter Schauer läuft dir über den Rücken. Das pulsierende Leuchten von Marios Zelle... Was bedeutet das? Instinktiv weißt du, dass es mit dem Verschwinden des Giga-Schattens zusammenhängt. Doch wie? Du blickst Anya an. "Sichern Sie die Brücke", befiehlst du. "Ich gehe nach unten." Anya nickt, ihre Augen voller Besorgnis. "Seien Sie vo...

Ein kalter Schauer läuft dir über den Rücken. Das pulsierende Leuchten von Marios Zelle... Was bedeutet das? Instinktiv weißt du, dass es mit dem Verschwinden des Giga-Schattens zusammenhängt. Doch wie? Du blickst Anya an. "Sichern Sie die Brücke", befiehlst du. "Ich gehe nach unten." Anya nickt, ihre Augen voller Besorgnis. "Seien Sie vorsichtig, Kapitän." Du verlässt die Brücke und betrittst den schmalen Korridor, der zu den Zellen führt. Die Beleuchtung ist schwach, das Metall der Wände kalt unter deinen Händen. Jeder Schritt hallt unheilvoll in der Stille. Je näher du den Zellen kommst, desto stärker wird das pulsierende Leuchten. Es scheint direkt aus Marios Zelle zu kommen, als würde er selbst die Energie ausstrahlen. Vor seiner Zelle angekommen, bleibst du stehen. Mario sitzt auf dem schmalen Feldbett, die Augen geschlossen. Sein Körper ist von einem bläulichen Schein umgeben, der in der Dunkelheit flackert. Er scheint zu schweben, nur wenige Zentimeter über dem Bett. Du aktivierst dein Kommunikationsgerät. "Sicherheitsteam zur Zelle Block C, Sektion 4", befiehlst du. "Sofort." Die Antwort kommt prompt: "Verstanden, Kapitän. Wir sind unterwegs." Du wartest, die Hand am Holster deiner Waffe. Die Stille ist unerträglich, nur das leise Pulsieren des Lichts ist zu hören. Plötzlich öffnet Mario die Augen. Sie sind nicht mehr braun, sondern leuchten in einem intensiven Blau, das dich durchdringt. Ein kalter Hauch streift dein Gesicht, als er dich anblickt. "Yvonne", sagt er, seine Stimme ist tief und verändert. "Du bist es." Du zögerst, deine Hand zittert leicht. "Mario? Was ist mit dir passiert?" Er lächelt, ein Lächeln, das du noch nie zuvor gesehen hast. Es ist nicht das manipulative Grinsen des Drogenbosses, sondern etwas Uraltes, Mächtiges. "Ich bin nicht mehr Mario", sagt er. "Ich bin ein Gefäß. Ein Tor." Bevor du antworten kannst, stürmen die Sicherheitsteams in den Zellentrakt. Ihre Waffen sind auf Mario gerichtet, doch er scheint sie nicht wahrzunehmen. "Nehmen Sie ihn fest!", befiehlst du. Die Sicherheitsleute zögern kurz, dann stürmen sie vor. Doch als sie Mario berühren wollen, werden sie von einer unsichtbaren Kraft zurückgeschleudert. Sie prallen gegen die Wände, bleiben bewusstlos liegen. Du bist die Einzige, die noch steht. Mario sieht dich an, seine blauen Augen durchdringen dich. "Du musst mich an mein Ziel bringen, Yvonne", sagt er. "Sonst wird alles verloren sein." Du weißt nicht, was du tun sollst. Sollst du ihm trauen? Oder ist er eine Gefahr für die gesamte Crew? Deine Entscheidung muss schnell fallen, denn die Energie um Mario herum wird immer intensiver. Die ´Cassandra´ bebt erneut, und du spürst, wie sich etwas Dunkles und Mächtiges in dir regt.

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Chapter 3
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Die bebende Hülle der Cassandra überträgt sich auf deinen gesamten Körper. Du spürst die Vibrationen in den Metallplatten unter deinen Füßen, ein kribbeln. Das bläuliche Leuchten flackert nun in einem schnelleren Rhythmus, als würde Marios Herzschlag selbst den Raum um ihn herum formen. Die bewusstlosen Sicherheitsleute liegen wie hingewo...

Die bebende Hülle der Cassandra überträgt sich auf deinen gesamten Körper. Du spürst die Vibrationen in den Metallplatten unter deinen Füßen, ein kribbeln. Das bläuliche Leuchten flackert nun in einem schnelleren Rhythmus, als würde Marios Herzschlag selbst den Raum um ihn herum formen. Die bewusstlosen Sicherheitsleute liegen wie hingeworfen zwischen den Zellen, ihre Waffen nutzlos auf dem Boden verstreut. Du zögerst die Zähne zusammen und zwingst deine Hand, das Holster loszulassen. „Ein Tor wohin, Mario?“, fragst du. Deine Stimme klingt fester, als du dich fühlst. Er neigt den Kopf, die leuchtenden Augen fixieren dich ohne zu blinzeln. „Zu dem, was war. Zu dem, was kommt. Die Schatten sind nicht meine Feinde, Yvonne. Sie sind Teil von mir.“ Seine Stimme hallt seltsam verzerrt durch den Gang, als käme sie aus mehreren Kehlen gleichzeitig. Du machst einen Schritt auf die Zelle zu. Der Druck in der Luft nimmt zu, presst gegen deine Trommelfelle. Etwas in dir sträubt sich gegen die Nähe, aber eine andere Stimme – eine tiefere, ältere – flüst – flüstert dir zu, dass du ihm glauben sollst. „Du hast gesagt, ich soll dich an dein Ziel bringen. Wo ist das?“ Mario?“ Er erhebt sich langsam. Seine Füße berühren den Boden nicht. Der bläuliche Schein wird greller, wirft lange Schatten, die sich wie lebendige Wesen über die Wände bewegen. „Dorthin, wo der Giga-Schatten jetzt ist. In den Kern der Leerraum zwischen den Sternen. Die Cassandra muss ihren Kurs ändern. Ich kann dir den Weg zeigen, aber du musst mich lassen. Ein schneidender Schmerz zieht durch deine Schläfe. Bilder flackern vor deinem inneren Auge auf: ein endloses Schwarz, in dem etwas schimmert wie ein Ozean aus flüssigem Licht. Du blinzelst, und die Vision verfliegt. Das Schiff ächzt erneut. Von der Brücke hörst du gedämpftes Stimmendurcheinander durch die Komm-Anlage. Dann die Stimme von Anya: „Kapitän! Wir haben eine Kursabweichung. Die Navigationssysteme zeigen eine Gravitationsspitzen an, die es gar nicht geben dürfte. Was immer Sie tun – die Cassandra reagiert darauf. Du siehst Mario an. Er schwebt jetzt direkt vor dir, nur die Gitterstabs dünn trennen euch. Sein Gesicht ist ruhig, fast friedlich, aber die Macht, die von ihm ausgeht, ist erdrückend. Seine Lippen bewegen sich lautlos, und du spürst, wie sich etwas in deinem Inneren zu regen beginnt – ein Echo auf seine Energie, ein Teil von dir, den du nie gekannt hast. Die Lichter im gesamten Zellentrakt flackern und erlöschen für einen Momenten herrscht völlige Dunkelheit, nur unterbrochen von dem blauen Glühen, das von Marios Körper ausgeht. Er streckt eine Hand aus, und die Energiebarriere der Zelle löst sich mit einem leisen Zischen auf.

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