verstrahlt
Public Story

verstrahlt

Die Neonreklamen von „Zum torkelnden Einhorn“ flackern wie betrunkene Glühwürmchen, als du aus dem schwarzen Maybach steigst. Dein hellblondes Haar, frisch vom teuersten Friseur Kassels, weht im Wind, der eine Mischung aus Abgasen und gebratenen Currywürsten mit sich bringt.

blondes.Yvi27
Authorblondes.Yvi27
Created7. December 2025
Chapters8

Story context

World description

Universe for this story: Endzeit

Character introduction

Yvonne  alias  lolita

Yvonne alias lolita

Role: Geschäftsführerin eines drogenkartelles

Personalityreizend, erotisch, frohnatur, ehrgeizig, Jung und es in Gespür den richtigen richen Gespür immer das richtig zu tun
Flawssie liebt die Nächte, ihre 3 Kinder und ihren Partner und Ehemann.
Appearancehellblonde lange haare, braune Haare, schlank und 153 grosd
Backstorysie wurde am 27 Juni 1980 im Kassel geboren und verlebten dort mit ihren Eltern und dessen Bruder lange Zeit unbeschwert auf. sie 2uchs heran und würde immer mehr zu eine Frau m. sie verließ die hegelsberg Schule mit einen erweiterten Schulabschluss

Chapter samples

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Chapter 1
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Die Neonreklamen von „Zum torkelnden Einhorn“ flackern wie betrunkene Glühwürmchen, als du aus dem schwarzen Maybach steigst. Dein hellblondes Haar, frisch vom teuersten Friseur Kassels, weht im Wind, der eine Mischung aus Abgasen und gebratenen Currywürsten mit sich bringt. 1,53 Meter geballte Weiblichkeit, denkst du, während du die hoch...

Die Neonreklamen von „Zum torkelnden Einhorn“ flackern wie betrunkene Glühwürmchen, als du aus dem schwarzen Maybach steigst. Dein hellblondes Haar, frisch vom teuersten Friseur Kassels, weht im Wind, der eine Mischung aus Abgasen und gebratenen Currywürsten mit sich bringt. 1,53 Meter geballte Weiblichkeit, denkst du, während du die hochhackigen Louboutins auf dem schmutzigen Pflaster absetzt. Lolita, 22, Geschäftsführerin eines Drogenkartells. Wer hätte das gedacht? Am 27. Juni 1980 in Kassel geboren, die unbeschwerte Kindheit, die Hegelsbergschule mit erweitertem Schulabschluss… und dann das. Aber das Leben schreibt eben manchmal Drehbücher, die selbst Quentin Tarantino ablehnen würde. Du ziehst deinen Nerzmantel fester um dich. Es ist kühl, obwohl der April kurz vor dem Explodieren steht. Die Nacht ist dein Element, das wusstest du schon immer. Deine drei Kinder schlafen friedlich zu Hause, bewacht von deinem Ehemann und Partner, der gleichzeitig dein engster Vertrauter und schärfster Kritiker ist. „Chefin“, begrüßt dich Mustafa, dein türkischstämmiger Türsteher, mit einem stoischen Nicken. Er ist ein Berg von einem Mann, dessen Schweigsamkeit nur von seiner Loyalität übertroffen wird. Du nickst zurück und gleitest an ihm vorbei in den stickigen, lauten Club. Der Bass dröhnt, Schweißgeruch liegt in der Luft, und überall zwielichtige Gestalten. Das „Einhorn“ ist mehr als nur eine Bar; es ist das Epizentrum deiner kleinen, aber feinen Operation. Hier laufen die Fäden zusammen, hier werden Deals gemacht, und hier fließen die Informationen – und der Wodka. Du bahnst dir deinen Weg durch die Menge, vorbei an tanzenden Körpern und feuchten Blicken. Dein Ziel: der VIP-Bereich, wo bereits zwei Gestalten auf dich warten. Anna, die junge, ehrgeizige Journalistin mit der unstillbaren Neugierde, sitzt an einem Tisch und tippt fieberhaft in ihr Notizbuch. Ihr gegenüber: Peter, der pensionierte Polizist, ein alter Freund der Familie und dein heimlicher Mentor. Er nippt an einem Glas Scotch und mustert dich mit seinen wachsamen Augen. „Lolita, mein Kind“, begrüßt er dich mit einem warmen Lächeln. „Schön, dass du es einrichten konntest.“ Anna blickt auf, ihre Augen funkeln erwartungsvoll. „Wir haben etwas, das du dir ansehen solltest“, sagt sie aufgeregt und schiebt dir ein paar Fotos zu. Fotos von einem Mann. Einem Mann, den du seit Jahren nicht mehr gesehen hast. Ein Mann, von dem du dachtest, er sei tot. Dein erster Gedanke ist: Scheiße. Dein zweiter: Was zum Teufel geht hier vor? Du setzt dich, die Fotos fest in der Hand. Die Nacht verspricht, lang zu werden.

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Chapter 2
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Die Fotos sind unscharf, körnig, aber unverkennbar. Es ist Klaus-Dieter, dein Ex-Komplize, dein ehemaliger Liebhaber, der Mann, der dich vor fünf Jahren verraten und ins Gefängnis gebracht hat. Du dachtest, er sei bei einem missglückten Drogendeal in Kolumbien ums Leben gekommen. Eine Kugel in den Kopf, ein schnelles Begräbnis im Dschunge...

Die Fotos sind unscharf, körnig, aber unverkennbar. Es ist Klaus-Dieter, dein Ex-Komplize, dein ehemaliger Liebhaber, der Mann, der dich vor fünf Jahren verraten und ins Gefängnis gebracht hat. Du dachtest, er sei bei einem missglückten Drogendeal in Kolumbien ums Leben gekommen. Eine Kugel in den Kopf, ein schnelles Begräbnis im Dschungel. So zumindest lautete die Version, die dir präsentiert wurde. Und jetzt das. Er lebt. Und er sieht nicht gerade so aus, als ob er ein friedliches Rentnerdasein führt. Die Fotos zeigen ihn in Begleitung von zwei finster aussehenden Gestalten, vor einem heruntergekommenen Lagerhaus am Stadtrand. Er trägt einen teuren Anzug, aber die Narbe, die du ihm in einem hitzigen Streit mit einem Glasscherben zugefügt hast, ist noch immer gut sichtbar. „Woher habt ihr die?“, fragst du, deine Stimme ist überraschend ruhig. Innerlich brodelt es. Verrat, Wut, und eine Prise… Nostalgie? Nein, das kann nicht sein. „Ein anonymer Tipp“, antwortet Anna. „Ein Umschlag mit den Fotos und einer kurzen Nachricht: ‚Klaus-Dieter ist zurück. Und er hat Pläne.‘ Mehr nicht.“ Peter nickt bestätigend. „Ich habe meine alten Kontakte spielen lassen. Das Lagerhaus gehört einem gewissen Rocco, bekannt für seine… sagen wir mal, unkonventionellen Geschäftsmethoden.“ Rocco. Ein Name, der in der Kasseler Unterwelt für Angst und Respekt sorgt. Ein Mann, der für seine Skrupellosigkeit berüchtigt ist. Was hat Klaus-Dieter mit ihm zu schaffen? „Was glaubt ihr, was er vorhat?“, fragst du, deine Gedanken rasen. „Das wissen wir nicht genau“, sagt Peter. „Aber eines ist sicher: Es wird nichts Gutes sein. Klaus-Dieter war schon immer ein ambitionierter Mann. Und jetzt, mit Rocco im Rücken…“ Du nickst. Du kennst Klaus-Dieter nur zu gut. Er ist ein Opportunist, ein Blender, ein Mann, der über Leichen geht, um seine Ziele zu erreichen. Und er hat immer noch eine Rechnung mit dir offen. Die Zeit im Gefängnis hat dich verändert. Du bist härter, kalkulierender, skrupelloser geworden. Aber tief im Inneren bist du immer noch Lolita, das Mädchen aus Kassel, das von einer besseren Zukunft geträumt hat. Eine Zukunft ohne Drogen, Gewalt und Verrat. Aber diese Zukunft ist weit entfernt. Sehr weit entfernt. Du leerst dein Glas Wodka in einem Zug. „Wir müssen herausfinden, was er plant“, sagst du, deine Stimme ist fest. „Und wir müssen ihn aufhalten. Bevor es zu spät ist.“ Anna nickt eifrig. Peter sieht dich nachdenklich an. „Sei vorsichtig, Lolita“, sagt er. „Klaus-Dieter ist gefährlich. Und er hat nichts mehr zu verlieren.“ Du lächelst. Ein kaltes, berechnendes Lächeln. „Das habe ich auch nicht, Peter.“ Du entscheidest, dass du Klaus-Dieters Rückkehr als persönliche Herausforderung betrachtest, fast schon als willkommene Abwechslung im tristen Alltag des Drogenhandels.

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Chapter 3
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Du bestellst eine weitere Runde Wodka, diesmal doppelt. Die eisige Flüssigkeit brennt in deiner Kehle, aber sie betäubt nicht die aufkommende Unruhe. Klaus-Dieters Rückkehr ist wie ein Schatten aus deiner Vergangenheit, der dich einholt. Ein Schatten, der droht, alles zu zerstören, was du aufgebaut hast. Deine Familie, dein Geschäft, dein...

Du bestellst eine weitere Runde Wodka, diesmal doppelt. Die eisige Flüssigkeit brennt in deiner Kehle, aber sie betäubt nicht die aufkommende Unruhe. Klaus-Dieters Rückkehr ist wie ein Schatten aus deiner Vergangenheit, der dich einholt. Ein Schatten, der droht, alles zu zerstören, was du aufgebaut hast. Deine Familie, dein Geschäft, dein Leben. „Ich brauche mehr Informationen“, sagst du. „Über Rocco, über das Lagerhaus, über alles, was Klaus-Dieter in den letzten fünf Jahren getrieben hat.“ Anna nickt und klappt ihr Notizbuch zu. „Ich habe bereits ein paar Kontakte aktiviert. Ich werde alles zusammentragen, was ich finden kann.“ Peter erhebt sich. „Ich kümmere mich um Rocco. Ich kenne ein paar alte Kollegen, die noch in der Szene aktiv sind. Sie werden mir erzählen, was ich wissen muss.“ Du bedankst dich bei ihnen mit einem kurzen Nicken. Loyalität ist eine seltene und wertvolle Währung in deinem Geschäft. Und du weißt, dass du dich auf Anna und Peter verlassen kannst. Du stehst auf und verabschiedest dich. Die Musik im „Einhorn“ ist lauter geworden, die Menge dichter. Du fühlst dich beobachtet, aber es ist nur die übliche Paranoia, die mit deinem Job einhergeht. Draußen vor der Tür wartet Mustafa auf dich. Er öffnet dir die Tür des Maybachs und wirft dir einen besorgten Blick zu. „Alles in Ordnung, Chefin?“, fragt er. Du lächelst ihn beruhigend an. „Alles bestens, Mustafa. Bring mich nach Hause.“ Die Fahrt nach Hause ist kurz, aber sie fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Deine Gedanken kreisen um Klaus-Dieter und seine möglichen Pläne. Was will er? Rache? Geld? Oder will er einfach nur dein Leben zerstören? Du steigst aus dem Auto und gehst durch den Garten zum Haus. Die Rosen blühen in voller Pracht, ein Kontrast zu der düsteren Welt, in der du dich bewegst. Drinnen erwartet dich die Wärme und Geborgenheit deiner Familie. Deine Kinder schlafen friedlich in ihren Betten, dein Mann sitzt im Wohnzimmer und liest ein Buch. Er sieht auf, als du hereinkommst, und lächelt dich an. „Alles in Ordnung, Lolita?“, fragt er. Du nickst und umarmst ihn fest. „Ja, alles in Ordnung“, sagst du. Aber du weißt, dass das eine Lüge ist. Der Schatten von Klaus-Dieter liegt über dir, und er wird erst verschwinden, wenn du ihn endgültig beseitigt hast. Du beschließt, dich von deiner härtesten Seite leiten zu lassen und bist bereit für alles, was kommt.

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