
Weihnachtsterror
Der Duft von Glühwein und Zimt liegt schwer in der Luft, vermischt mit dem synthetischen Geruch des Weihnachtsbaumständers. Du, Matthias, stehst inmitten der feiernden Menge im dritten Stock der Lustful GmbH.
Story context
World description
Der Ort ist Tübingen, Deutschland
Initial situation
Eine Gruppe Terroristen ist in das Bürogebäude eingedrungen und will Geiseln nehmen. Matthias und die anderen sind noch bei der Weihnachtsfeier im dritten Stock und warten gerade auf den nächsten Glühwein.
Objective
Besiege die Terroristen und versuche die Opferzahlen möglichst gering zu halten. wenn möglich verführe noch die praktikantin.
Character introduction

Matthias
Role: Geschäftsführer der Lustful GmbH
Chapter samples
1Chapter 1▾
Der Duft von Glühwein und Zimt liegt schwer in der Luft, vermischt mit dem synthetischen Geruch des Weihnachtsbaumständers. Du, Matthias, stehst inmitten der feiernden Menge im dritten Stock der Lustful GmbH. Die Lichterkette wirft flackernde Schatten auf die Gesichter deiner Mitarbeiter, die ausgelassen tanzen und lachen. Michi, etwas ab...
Der Duft von Glühwein und Zimt liegt schwer in der Luft, vermischt mit dem synthetischen Geruch des Weihnachtsbaumständers. Du, Matthias, stehst inmitten der feiernden Menge im dritten Stock der Lustful GmbH. Die Lichterkette wirft flackernde Schatten auf die Gesichter deiner Mitarbeiter, die ausgelassen tanzen und lachen. Michi, etwas abseits, jongliert mit zwei Tischtennisbällen und grinst dich verschmitzt an. Du nimmst einen Schluck des warmen, würzigen Getränks und schaust auf die Uhr. Kurz nach 22 Uhr. Draußen ist es kalt, der Himmel über Tübingen sternenklar. Svenja, die Buchhalterin, kommt auf dich zu, ihr Gesicht gerötet von der Wärme und dem Wein. "Matthias, du musst unbedingt das neue KI-Tool sehen, das ich entdeckt habe! Es ist unglaublich, wie es die Finanzberichte analysiert." Du nickst, spielst mit deiner Brille und versprichst, es dir morgen anzusehen. Deine Gedanken sind jedoch woanders. Die App, an der du seit Monaten arbeitest, dein Traum vom großen Wurf, sie nimmt dich völlig ein. Plötzlich wird die Musik von einem ohrenbetäubenden Knall übertönt. Ein Schrei zerreißt die festliche Stimmung. Panik bricht aus. Menschen stürzen durcheinander, Gläser fallen zu Boden. Du spürst einen Stich in der Brust, eine Erinnerung an die Zeit, als der Tumor in deinem Kopf wütete. Doch jetzt ist es anders. Jetzt ist es reale Gefahr. "Was war das?", schreit Svenja, ihre Augen geweitet vor Angst. Michi lässt die Tischtennisbälle fallen. Bevor du antworten kannst, hallen weitere Schüsse durch das Gebäude, gefolgt von dem dumpfen Aufprall von etwas Schwerem. Schreie dringen aus dem Erdgeschoss nach oben. "Terroristen!", brüllt jemand. "Sie sind im Gebäude!" Dein Verstand rattert. Terroristen in Tübingen? In deinem Bürogebäude? Das ist absurd. Und doch ist die Angst in den Augen deiner Mitarbeiter real. Du spürst, wie Adrenalin durch deine Adern schießt. Du bist 45, Brillenträger, und trägst drei Goldmünzen in deiner Hosentasche. Aber du bist auch der Geschäftsführer. Du bist Matthias. Du wirfst einen Blick auf Svenja und Michi. "Wir müssen hier raus", sagst du entschlossen. "Aber ruhig. Keine Panik. Wir gehen zum Hinterausgang." Du klammerst dich an die Hoffnung, deine Mitarbeiter zu beschützen, die Opferzahlen so gering wie möglich zu halten. Und vielleicht, nur vielleicht, bietet sich dir in diesem Chaos ja noch eine Gelegenheit, die Praktikantin näher kennenzulernen. Aber zuerst musst du hier lebend rauskommen. Du greifst nach Svenjas Hand und bedeutest Michi, dir zu folgen. Der Hinterausgang ist eure einzige Chance.
2Chapter 2▾
Die Hand von Svenja fühlt sich zittrig an in deiner. Ihre Augen sind aufgerissen, ihr Atem geht stoßweise. Du spürst, wie ihre Angst sich auf dich überträgt, aber du versuchst, Stärke auszustrahlen. Michi folgt euch dicht auf den Fersen, sein Gesichtsausdruck ernst und konzentriert. Die Musik ist verstummt, ersetzt durch das markerschütte...
Die Hand von Svenja fühlt sich zittrig an in deiner. Ihre Augen sind aufgerissen, ihr Atem geht stoßweise. Du spürst, wie ihre Angst sich auf dich überträgt, aber du versuchst, Stärke auszustrahlen. Michi folgt euch dicht auf den Fersen, sein Gesichtsausdruck ernst und konzentriert. Die Musik ist verstummt, ersetzt durch das markerschütternde Geräusch von Schreien und dem dumpfen Knallen von Schüssen aus den unteren Stockwerken. Du bahnst dir den Weg durch die panische Menge. Tische sind umgeworfen, Stühle liegen kreuz und quer, Glasscherben knirschen unter deinen Schuhen. Der Duft von Glühwein hat sich mit dem beißenden Geruch von Schießpulver vermischt. Du drängst Svenja vorwärts, vorbei an weinenden, schreienden Menschen. Einige versuchen, sich unter Tischen zu verstecken, andere rennen ziellos umher. "Langsam, Svenja", sagst du beruhigend, obwohl dein eigenes Herz rast. "Wir schaffen das." Du versuchst, deine Stimme fest und kontrolliert klingen zu lassen, obwohl du selbst kaum die Fassung bewahren kannst. Endlich erreichst du den schmalen Flur, der zum Hinterausgang führt. Die Tür ist verschlossen. Du fluchst leise. Der Hinterausgang war immer nur für Notfälle gedacht, und jetzt, wo er gebraucht wird, ist er verriegelt. "Ich kriege das hin", sagt Michi und drückt sich an dir vorbei. Er zieht ein kleines Taschenmesser aus seiner Hosentasche und beginnt, am Schloss herumzufummeln. Seine Hände zittern leicht, aber er arbeitet schnell und präzise. Während Michi versucht, das Schloss zu öffnen, späherst du durch das kleine Fenster in der Tür. Du siehst nichts als Dunkelheit. Es ist kalt draußen, die Luft klar und still. Ein beunruhigender Kontrast zu dem Chaos, das in dem Gebäude herrscht. Plötzlich hörst du Schritte, die sich nähern. Schwere, stiefelartige Schritte. Du hältst den Atem an. "Schnell, Michi!", flüsterst du. "Sie kommen!" Michi murmelt etwas Unverständliches, während er weiter am Schloss hantiert. Schweißperlen stehen ihm auf der Stirn. Die Schritte kommen näher. Du hörst Stimmen, gedämpft, aber bedrohlich. Mit einem leisen Knacken öffnet sich das Schloss. Michi drückt die Tür auf. "Raus!", zischst du. "Schnell!" Du schiebst Svenja vor dich her ins Freie, Michi folgt euch dicht auf den Fersen. Ihr steht in einer dunklen Gasse hinter dem Gebäude. Die Kälte schlägt euch ins Gesicht. Die Schreie und Schüsse sind hier draußen gedämpfter, aber immer noch deutlich zu hören. Du siehst dich um. Die Gasse ist eng und schmutzig, gesäumt von Mülltonnen und alten Pappkartons. Es gibt keinen direkten Weg nach draußen. Ihr seid gefangen.
3Chapter 3▾
Die Kälte beißt in deiner Haut, als du dich umsiehst. Die Gasse ist ein dunkles Labyrinth aus Schatten und Müll. Der Geruch von Moder und Verwesung liegt in der Luft. Du spürst Panik in dir aufsteigen, aber du versuchst, sie zu unterdrücken. Du musst einen klaren Kopf bewahren, wenn ihr hier lebend rauskommen wollt. "Verdammt", flüsterst...
Die Kälte beißt in deiner Haut, als du dich umsiehst. Die Gasse ist ein dunkles Labyrinth aus Schatten und Müll. Der Geruch von Moder und Verwesung liegt in der Luft. Du spürst Panik in dir aufsteigen, aber du versuchst, sie zu unterdrücken. Du musst einen klaren Kopf bewahren, wenn ihr hier lebend rauskommen wollt. "Verdammt", flüsterst du, während du die Gasse entlangblickst. Sie scheint in einer Sackgasse zu enden. Hohe, fensterlose Mauern ragen zu beiden Seiten auf, die einzigen Lichtquellen sind die trüben Neonröhren, die in unregelmäßigen Abständen an den Wänden befestigt sind und flackernd ihr schwaches Licht spenden. Svenja steht zitternd neben dir, ihre Augen sind immer noch weit aufgerissen vor Angst. Sie klammert sich an deinen Arm, als ob sie befürchtet, jeden Moment wieder zurück in das Gebäude gezogen zu werden. Michi steht etwas abseits, sein Gesichtsausdruck ist ernst und nachdenklich. Er mustert die Umgebung, sucht nach einem Ausweg. "Gibt es hier noch eine Tür?", fragst du Michi. Er schüttelt den Kopf. "Ich sehe nichts. Nur die Wand und ein paar Mülltonnen." Du atmest tief durch. "Okay, nicht in Panik geraten. Wir müssen ruhig bleiben und nachdenken. Es muss einen Weg hier raus geben." Du gehst die Gasse entlang, Svenja an deiner Seite. Du achtest auf jedes Detail, jede noch so kleine Öffnung, jeden Hinweis, der euch helfen könnte. Die Neonröhren flackern unheilvoll, werfen tanzende Schatten an die Wände. Du bildest dir ein, in den Schatten etwas zu sehen, eine Bewegung, eine Gestalt. Aber es ist wahrscheinlich nur deine Fantasie, angestachelt von der Angst. Plötzlich bleibt Svenja stehen. "Da!", flüstert sie und deutet auf eine Stelle an der Wand. "Da ist etwas." Du folgst ihrem Blick. In der Tat, an einer der Mauern erkennst du undeutlich eine kaum sichtbare Tür. Sie ist fast vollständig von Graffiti bedeckt und fügt sich nahtlos in die Umgebung ein. Du hättest sie fast übersehen. "Gut gemacht, Svenja!", sagst du. "Das ist vielleicht unsere Chance." Du gehst auf die Tür zu und versuchst, sie zu öffnen. Sie ist verschlossen. Du seufzt. Natürlich ist sie das. "Michi, kannst du das Schloss knacken?", fragst du. Michi nickt und kommt näher. Er zieht sein Taschenmesser wieder heraus und beginnt, am Schloss zu arbeiten. Diesmal dauert es länger. Das Schloss ist alt und verrostet, und Michis Hände zittern immer noch leicht. Während Michi arbeitet, hältst du Ausschau. Du hörst immer noch Schreie und Schüsse aus dem Gebäude, aber sie sind gedämpfter, weiter entfernt. Du hoffst, dass die Polizei bald eintrifft. Nach einer gefühlten Ewigkeit knackt das Schloss. Michi drückt die Tür auf. Dahinter befindet sich ein schmaler, dunkler Gang. Du kannst nicht sehen, wohin er führt. "Bereit?", fragst du Svenja und Michi. Sie nicken. Du atmest tief durch und betrittst den Gang.




