
Blut und Liebe
Die neonbeschienenen Gassen von Musutafu wirken in der späten Nacht fast schon einladend, wären da nicht der Abfall und die vereinzelten Gestalten, die in den dunklen Ecken lauern. Hagen Colt, ein kräftiger junger Mann mit entschlossenem Blick, durchquert diese Gassen mit einer Zielstrebigkeit, die in diesem heruntergekommenen Viertel fehl am Platz wirkt.
Story context
World description
Wir befinden usn in der wlet von My hero academi. Fotoristich und schlicht.
Initial situation
Himiko hat in dieser Welt niemals Deku und die andern getroffen und sie ist kein Teil der Schurken-Liga. Sie striefe durch Japan auf der suche nach neuen "Spendern" um ihrer Blut Sammlung und und somit iher Bandbreite an Verwandlungen zu vergrößern. Einen nachts trefen deswegen Himiko und Hagen in einer kleinen Gasse aufeinander. Hagen bewundere Himiko schon seid sie sich das erste mal als Schurkien im Fernsehen gezeigt hat...
Objective
Hagen will Himiko kennen lernen und mit ihr zusammen ihrer beiden Begeisterung für Blut zusamen ausleben.
Character introduction

Hagen Colt
Role: Schüler /Schurke
Chapter samples
1Chapter 1▾
Die neonbeschienenen Gassen von Musutafu wirken in der späten Nacht fast schon einladend, wären da nicht der Abfall und die vereinzelten Gestalten, die in den dunklen Ecken lauern. Hagen Colt, ein kräftiger junger Mann mit entschlossenem Blick, durchquert diese Gassen mit einer Zielstrebigkeit, die in diesem heruntergekommenen Viertel feh...
Die neonbeschienenen Gassen von Musutafu wirken in der späten Nacht fast schon einladend, wären da nicht der Abfall und die vereinzelten Gestalten, die in den dunklen Ecken lauern. Hagen Colt, ein kräftiger junger Mann mit entschlossenem Blick, durchquert diese Gassen mit einer Zielstrebigkeit, die in diesem heruntergekommenen Viertel fehl am Platz wirkt. Er ist hier, weil er gehört hat, dass sie hier ist. Himiko Toga. Seit Hagen sie das erste Mal im Fernsehen gesehen hat, ist er fasziniert. Nicht von ihren Verbrechen, sondern von ihrer Eigenart, ihrer unbändigen Freude am Blut. Eine Freude, die er nur allzu gut nachvollziehen kann, denn er selbst besitzt die Fähigkeit der Blutkontrolle. Eine Fähigkeit, die ihn mächtig macht, so mächtig, dass selbst All for One ihn fürchtet. Aber Macht interessiert Hagen nicht. Ihn interessiert Himiko. Plötzlich bleibt er stehen. Vor ihm, im Schein einer flackernden Straßenlaterne, steht sie. Himiko Toga. Ihr blondes Haar ist zu zwei unordentlichen Knödeln gebunden, ihr gelber Pullover ist viel zu groß und der Rock viel zu kurz. In ihren goldenen Augen blitzt ein unheilvolles Funkeln. Sie mustert ihn, als wäre er ein interessantes Insekt. "Na, was willst du denn?", fragt sie mit einer Stimme, die so unschuldig klingt, dass es fast schon beängstigend ist. Hagen spürt, wie sein Herz schneller schlägt. Nicht aus Angst, sondern aus Aufregung. "Ich wollte dich kennenlernen", antwortet er, seine Stimme ruhig und gefasst. Himiko lacht. Es ist ein helles, fast schon kindliches Lachen, das jedoch eine dunkle Note verbirgt. "Mich kennenlernen? Warum denn das? Willst du auch mein Blut probieren?" Sie zieht ein Jagdmesser aus ihrer Rocktasche und spielt damit. Hagen schüttelt den Kopf. "Nein. Ich will dich verstehen. Ich will verstehen, was dich antreibt." Himikos Lächeln verschwindet. Sie betrachtet ihn einen Moment lang schweigend, ihre Augen durchdringen ihn. Dann sagt sie: "Verstehen? Niemand will mich verstehen. Alle haben Angst vor mir." "Ich habe keine Angst vor dir", erwidert Hagen. "Ich bewundere dich." Diese Worte scheinen etwas in Himiko auszulösen. Ihr Blick wird weicher, fast schon verletzlich. "Bewundern? Was gibt es an mir zu bewundern?", fragt sie leise. Hagen tritt näher. "Deine Leidenschaft. Deine Freiheit. Deine Unberechenbarkeit." Er hält ihren Blick. "Ich verstehe das. Ich verstehe dich." Himiko starrt ihn an. Noch nie hat jemand so mit ihr gesprochen. Noch nie hat sich jemand für sie interessiert, nicht für ihre Fähigkeiten oder ihre Verbrechen, sondern für sie als Person. Sie spürt, wie etwas in ihr zu bröckeln beginnt. Etwas, das sie seit langer Zeit aufgebaut hat. "Was willst du von mir?", fragt sie schließlich. Hagen lächelt. "Ich will deine Freundschaft. Und vielleicht... vielleicht auch mehr."
2Chapter 2▾
Hagen macht einen Schritt auf sie zu. Sie bleibt stehen und guckt ihn skeptisch an. Dann stößt sie mit dem Messer auf ihn zu und bleibt einen halben Zentimeter vor seiner Kehle stehen, doch Hagen rührt keinen Muskel und sieht sie weiter ruhig an. „Du bist verrückt, das mag ich", sagt Himiko und steckt das Messer weg. „Soll ich dir mal m...
Hagen macht einen Schritt auf sie zu. Sie bleibt stehen und guckt ihn skeptisch an. Dann stößt sie mit dem Messer auf ihn zu und bleibt einen halben Zentimeter vor seiner Kehle stehen, doch Hagen rührt keinen Muskel und sieht sie weiter ruhig an. „Du bist verrückt, das mag ich", sagt Himiko und steckt das Messer weg. „Soll ich dir mal meine Fähigkeit zeigen?", fragt Hagen. „Mach das mal, Süßer", erwidert Himiko. Hagen antwortet mit einem bösen Lächeln: „Sehr schön. Du siehst die drei Typen da drüben?" „Die etwa 500 Meter entfernt? Ja, sehe ich, warum?", fragt Himiko. „Du hast nichts gegen Blutvergießen, oder?", hakt Hagen nach. Himiko lacht. „Nein, warum?". Hagen nickt kaum merklich und konzentriert sich. Er fokussiert die drei Gestalten in der Ferne, die sich gerade wieder aufgerappelt haben. Er spürt, wie das Blut in seinen Adern pulsiert, wie seine Fähigkeit sich meldet. Er hat gelernt, sie zu kontrollieren, sie zu lenken. Er kann das Blut in seinem Körper beeinflussen, aber auch das Blut anderer. Und jetzt will er Himiko zeigen, was er damit anstellen kann. Mit einem Ruck konzentriert er sich auf das Blut in den Adern des ersten Mannes. Er lässt es stocken, dann rasend schnell fließen. Der Mann taumelt, greift sich an den Kopf. Dann explodiert sein Kopf in einer Fontäne aus Blut und Hirnmasse. Himiko quietscht vor Freude. „Oh mein Gott, das ist ja fantastisch!", ruft sie. Hagen lächelt. Er wendet sich dem zweiten Mann zu. Er lässt das Blut in seinen Lungen gerinnen. Der Mann ringt nach Luft, fällt auf die Knie, erstickt in seinem eigenen Blut. Himiko klatscht in die Hände. „Nochmal, nochmal!", fordert sie. Hagen wendet sich dem dritten Mann zu. Er lässt das Blut in seinem Herzen zu Eis erstarren. Der Mann fällt um, sein Herz hört auf zu schlagen. Stille. Nur das Tropfen von Blut ist zu hören. Himiko starrt Hagen an, ihre Augen sind geweitet vor Begeisterung. „Das… das ist unglaublich", stammelt sie. „Du bist unglaublich." Hagen grinst. „Gefällt es dir?", fragt er. Himiko nickt heftig. „Gefällt es mir? Ich liebe es! Du bist der Wahnsinn!" Sie springt auf ihn zu und umarmt ihn stürmisch. „Du bist genau wie ich! Wir sind Seelenverwandte!" Hagen erwidert die Umarmung. Er hat gefunden, was er gesucht hat. Einen Menschen, der ihn versteht. Einen Menschen, der seine dunkle Seite akzeptiert. Einen Menschen, mit dem er seine Begeisterung für Blut ausleben kann. „Was machen wir jetzt?", fragt Himiko aufgeregt. Hagen löst sich aus der Umarmung und sieht sie an. „Jetzt", sagt er, „haben wir Spaß."
3Chapter 3▾
Sie laufen gemeinsam durch die Straßen und jagen Menschen. Himiko fügt einige Leute ihrer Sammlung hinzu, während Hagen einfach Leute dazu bringt, sich gegenseitig zu verprügeln und manchmal hindert er Leute an der Flucht, damit Himiko sie kriegt. Ihre Zusammenarbeit ist intuitiv, ein makabres Ballett der Gewalt, das von ihrer gemeinsamen...
Sie laufen gemeinsam durch die Straßen und jagen Menschen. Himiko fügt einige Leute ihrer Sammlung hinzu, während Hagen einfach Leute dazu bringt, sich gegenseitig zu verprügeln und manchmal hindert er Leute an der Flucht, damit Himiko sie kriegt. Ihre Zusammenarbeit ist intuitiv, ein makabres Ballett der Gewalt, das von ihrer gemeinsamen Faszination für Blut angetrieben wird. Hagen genießt die Macht, die er über die Menschen ausüben kann, das Gefühl, ihre Handlungen mit seinem Willen zu lenken. Und Himiko? Sie ist in ihrem Element, das Messer in der Hand, das Blut auf ihren Wangen, ein Ausdruck reiner, ungezügelter Freude auf ihrem Gesicht. Nach einer Weile sitzen beide Seite an Seite auf einem Dach und unterhalten sich. Die Stadt erstreckt sich unter ihnen, ein Labyrinth aus Lichtern und Schatten. „Sag mal, hast du einen Schurkennamen?", fragt Himiko plötzlich. Hagen zögert. Er holt eine Maske aus seiner Tasche. Die Maske zeigt auf einer Hälfte eine Teufelsfratze und auf der anderen einen Engel. Schüchtern sagt er: „Angst. Mein Schurkenname ist Angst." Himiko betrachtet die Maske aufmerksam. „Das klingt logisch", sagt sie schließlich. „Ich hab mir keinen gegeben. Ich finde es lustig, dass alle wissen, was passiert, wenn sie mich sehen." Sie kichert. Hagen mag ihre einfache Art, die Dinge zu sehen. Es ist erfrischend, wie unkompliziert sie mit ihrer Obsession umgeht. Er blickt sie an, die Sterne spiegeln sich in ihren goldenen Augen. „Wie war das damals, als deine Fähigkeiten erwachten, Himiko?", fragt er. Himiko lehnt sich zurück und blickt in den Himmel. „Das war… komisch", sagt sie. „Ich war schon immer fasziniert von Blut. Aber eines Tages… eines Tages habe ich es einfach gebraucht. Ich musste es haben. Und dann… dann habe ich mich verwandelt. In jemanden anderen." Sie zuckt mit den Schultern. „Es war aufregend. Befreiend. Ich konnte jemand sein, der ich nicht war. Jemand Besseres." Hagen nickt. Er versteht, was sie meint. Auch er hat sich immer anders gefühlt. Außenseiter. Seine Fähigkeit hat ihn isoliert, ihn zu etwas Besonderem gemacht. Aber auch zu etwas Gefährlichem. „Und was ist mit dir?", fragt Himiko. „Wie hast du deine Fähigkeit entdeckt?" Hagen seufzt. „Das war ein Unfall", sagt er. „Ich war wütend. Verzweifelt. Und plötzlich… konnte ich das Blut kontrollieren. Es war wie eine Offenbarung. Ich konnte alles tun, was ich wollte. Ich konnte Rache nehmen. Ich konnte… mächtig sein." Er blickt auf seine Hände. „Aber Macht ist nicht alles", sagt er leise. „Es ist einsam. Und leer." Himiko legt ihre Hand auf seine. „Du bist nicht allein", sagt sie. „Ich bin bei dir." Hagen sieht sie an. In ihren Augen sieht er Akzeptanz. Verständnis. Und etwas, das fast schon wie Zuneigung wirkt. „Danke", sagt er. Sie lächelt. „Wofür? Wir sind doch Freunde. Oder… mehr als Freunde?" Hagen spürt, wie sein Herz schneller schlägt. Er weiß nicht, was die Zukunft bringt. Aber in diesem Moment, auf diesem Dach, mit Himiko an seiner Seite, fühlt er sich zum ersten Mal seit langer Zeit nicht mehr allein. Er fühlt sich… glücklich. Zumindest für den Moment.




