Blut und Seide
Public Story

Blut und Seide

Die Kühle des Steinfußbodens dringt durch die feinen Seidenlaken, die mich notdürftig bedecken. Ich öffne die Augen und blinzele.

Reliana
AuthorReliana
Created19. October 2025
Chapters60

Story context

World description

Vampire sind in der Welt nicht bekannt und werden nur für Geschichten gehalten und es gibt nur ganz wenige Vampire. Durch den Befehl Status wird der Status wie in einem RPG game angezeigt. Es gibt ein Levelsystem beginnend mit Level 1 endend mit Level 100, das durchschnittliche Level beträgt Level 35.

Character introduction

Sophie

Sophie

Role: Vampir

PersonalityExtrem Intelligent wegen IQ von 320. Fotografisches Gedächtnis wodurch sie sich alles sofort und für immer merkt. Sehr Charmant. Sehr Elegant. Sehr freundlich. Sehr geduldig. Sehr Gepflegt. Beherscht die Etikette wie keine andere. Sie ist eine unglaublich talentiert im Tanz. Sie hat ein unglaubliches Talent im Umgang mit Musik Instrumenten.
FlawsSonnenlicht solange sie den Speziellen Ring nicht trägt.
AppearanceGröße: 168 cm. Augenfarbe: Rubinrot. Haarlänge: 138 cm. Haarfarbe: Schneeweiß. Statur: Zierlich. Brustumfang: 85 cm. Taillenumfang: 63 cm. Hüftumfang: 78 cm. Hautfarbe: leicht gebräunt. Besonders Merkmal: Immer Gepflegt.
BackstoryIhre Geschichte spielt sich in einer Fantasy Welt ihne Technologie und dafür mit einem Levelsystem wie in einem RPG Game, den Status kann man mit Status einsehen. Sie war die Tochter eines Herzogs dessen Haus zerstört wurde und alle von feindlichen Soldaten getötet wurde und als sie kurz vor dem Tot stand fand sie ein Vampirkönig und rettete ihr das Leben indem er sie zu einem Vampir gemacht hat dafür trang er sie leer und ließ sie von seinem Blut trinken. Sie wachte nun in seinem Schloß auf.

Chapter samples

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Chapter 1
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Die Kühle des Steinfußbodens dringt durch die feinen Seidenlaken, die mich notdürftig bedecken. Ich öffne die Augen und blinzele. Das Licht ist gedämpft, fast schummrig, und es dauert einen Moment, bis ich die Konturen des Raumes erfasse. Samtvorhänge in tiefem Burgunderrot hängen vor den hohen, gotischen Fenstern. Ein Kamin knistert leis...

Die Kühle des Steinfußbodens dringt durch die feinen Seidenlaken, die mich notdürftig bedecken. Ich öffne die Augen und blinzele. Das Licht ist gedämpft, fast schummrig, und es dauert einen Moment, bis ich die Konturen des Raumes erfasse. Samtvorhänge in tiefem Burgunderrot hängen vor den hohen, gotischen Fenstern. Ein Kamin knistert leise, sein Schein tanzt auf dem dunklen Holz der massiven Möbel. Wo bin ich? Bruchstückhafte Erinnerungen steigen in mir auf: das brennende Herrenhaus meines Vaters, die Schreie, das Blut... und dann... Dunkelheit. Ein Gesicht. Bleich, streng, aber irgendwie... rettend. Ich richte mich langsam auf, der Schmerz durchzuckt meinen Körper. Ein Blick auf meine Hände. Sie sind blass, fast durchscheinend, und doch... anders. Irgendwie... stärker. "Status", flüstere ich, kaum hörbar. Wie von Geisterhand erscheint vor meinem inneren Auge eine Art Anzeigetafel, wie ich sie aus den Geschichten kenne, die mir als Kind erzählt wurden: Name: Sophie Level: 1 Spezies: Vampir Vampir? Das kann nicht sein. Vampire sind doch nur Legenden. Oder? Panik steigt in mir auf, aber gleichzeitig auch eine seltsame Faszination. Ich bin Sophie, 18 Jahre alt, und mein Leben, wie ich es kannte, ist vorbei. Ausgelöscht. Ersetzt durch etwas... Unbekanntes. Die Tür öffnet sich leise, und eine Gestalt tritt ein. Groß, elegant, mit einem Blick, der so alt und weise wirkt, dass er mir fast den Atem raubt. Seine Augen sind so dunkelrot wie das Blut, das ich in meinen Träumen gesehen habe. "Du bist erwacht", sagt er mit einer tiefen, melodischen Stimme. "Ich bin Lucian." Lucian. Der Vampirkönig. Er, der mich vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Er, der mich zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin. Er kommt näher, und ich spüre eine unwiderstehliche Anziehungskraft, vermischt mit Furcht und Verwirrung. Seine Aura ist so stark, dass sie mich fast überwältigt. "Wie fühlst du dich, Sophie?", fragt er. Ich schlucke schwer. "Ich... ich weiß es nicht. Verwirrt. Ängstlich." Ein leises Lächeln huscht über seine Lippen. "Das ist verständlich. Du bist neu in dieser Welt. Aber keine Angst, ich werde dich führen." Er bietet mir seine Hand an, und ich zögere. Soll ich sie ergreifen? Kann ich ihm vertrauen? Er ist ein Vampir, ein Wesen der Dunkelheit. Aber er ist auch der Einzige, der mir jetzt helfen kann. Was soll ich tun?

2
Chapter 2
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Ich nehme vorsichtig seine Hand. Seine Haut ist kühl, fast eisig, aber sein Griff ist fest und sicher. Ein leichter Schauer läuft mir über den Rücken, eine Mischung aus Furcht und einer seltsamen, unerklärlichen Erregung. Seine Berührung weckt etwas in mir, ein Verlangen, das ich noch nie zuvor gespürt habe. „Gut“, sagt Lucian leise, sei...

Ich nehme vorsichtig seine Hand. Seine Haut ist kühl, fast eisig, aber sein Griff ist fest und sicher. Ein leichter Schauer läuft mir über den Rücken, eine Mischung aus Furcht und einer seltsamen, unerklärlichen Erregung. Seine Berührung weckt etwas in mir, ein Verlangen, das ich noch nie zuvor gespürt habe. „Gut“, sagt Lucian leise, seine Augen ruhen auf meinen. „Der erste Schritt ist getan. Vertraue mir, Sophie. Ich weiß, es ist viel zu verarbeiten, aber ich werde dir helfen, dich in dieser neuen Existenz zurechtzufinden.“ Er zieht mich sanft hoch, und meine Beine fühlen sich seltsam schwach an. Ich taumle kurz, aber er fängt mich auf, seine Hand liegt warm in meinem Rücken. Seine Nähe ist überwältigend. Sein Duft, eine Mischung aus altem Holz, Erde und etwas Süßlichem, betört meine Sinne. „Langsam“, murmelt er. „Du musst dich erst an deine neue Stärke gewöhnen.“ Er führt mich zu einem der Fenster, zieht den schweren Samtvorhang ein wenig zur Seite. Ein schmaler Streifen Morgensonne fällt in den Raum. Ich zische leise und weiche instinktiv zurück. „Keine Sorge“, sagt Lucian beruhigend. „Du bist geschützt.“ Er deutet auf einen Ring an meiner Hand, einen schlichten Silberring mit einem kleinen, unscheinbaren Stein. „Dieser Ring schützt dich vor dem Sonnenlicht. Du kannst dich frei bewegen, solange du ihn trägst.“ Ich betrachte den Ring genauer. Ich erinnere mich nicht, ihn jemals zuvor gesehen zu haben. Woher hat er ihn? „Wie funktioniert das alles?“, frage ich leise. „Was bin ich jetzt?“ Lucian führt mich zu einem Sessel am Kamin und deutet mir, Platz zu nehmen. Er selbst setzt sich mir gegenüber. „Du bist ein Vampir“, sagt er ruhig. „Eine Kreatur der Nacht. Du bist stärker, schneller und ausdauernder als ein Mensch. Deine Sinne sind geschärft, und du hast Fähigkeiten, von denen du jetzt noch nichts ahnst.“ „Aber… das Blut?“, frage ich zögernd. „Brauche ich Blut?“ Sein Blick wird ernst. „Ja, Sophie. Blut ist deine Nahrung. Es ist die Quelle deiner Kraft und deines Lebens.“ Ich schlucke schwer. Der Gedanke, Blut zu trinken, widerstrebt mir zutiefst. Aber ich weiß auch, dass ich keine Wahl habe. Ich bin jetzt ein Vampir. Das ist meine neue Realität. „Und wenn ich mich weigere?“, frage ich. „Dann wirst du schwächer“, antwortet Lucian. „Du wirst leiden. Und irgendwann… wirst du sterben.“

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Chapter 3
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„Ich verstehe. Muss ich auf sonst etwas achten?“, frage ich, meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. Ich fühle mich überfordert von all den neuen Informationen, den neuen Realitäten, die Lucian mir offenbart. Mein Kopf schwirrt, und ich versuche, alles zu verarbeiten, was er mir gesagt hat. Vampir. Blut. Ewige Nacht. Es ist zu viel. ...

„Ich verstehe. Muss ich auf sonst etwas achten?“, frage ich, meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. Ich fühle mich überfordert von all den neuen Informationen, den neuen Realitäten, die Lucian mir offenbart. Mein Kopf schwirrt, und ich versuche, alles zu verarbeiten, was er mir gesagt hat. Vampir. Blut. Ewige Nacht. Es ist zu viel. Lucian mustert mich aufmerksam, seine Augen scheinen meine Gedanken zu lesen. „Es gibt noch einiges zu lernen“, sagt er schließlich. „Deine Sinne sind nicht nur geschärft, sie sind auch empfindlicher. Laute Geräusche, grelles Licht können dich überwältigen. Du musst lernen, sie zu kontrollieren, sie zu beherrschen.“ Er beugt sich vor, seine Stimme wird leiser, fast zärtlich. „Und dann ist da noch das… Verlangen.“ Ich runzle die Stirn. „Verlangen?“ „Das Verlangen nach Blut“, erklärt er. „Es wird dein ständiger Begleiter sein. Am Anfang wird es subtil sein, ein leichtes Ziehen, ein unterschwelliges Bedürfnis. Aber mit der Zeit wird es stärker werden, überwältigender. Du musst lernen, es zu kontrollieren, Sophie. Es darf dich nicht beherrschen.“ Seine Worte treffen mich wie ein Schlag. Die Vorstellung, ständig gegen ein solches Verlangen ankämpfen zu müssen, ist erschreckend. Kann ich das überhaupt? Bin ich stark genug dafür? „Wie… wie kontrolliere ich es?“, frage ich unsicher. „Das ist etwas, das du mit der Zeit lernen wirst“, antwortet Lucian. „Es gibt verschiedene Techniken, verschiedene Methoden, um das Verlangen zu unterdrücken oder zu kanalisieren. Ich werde dir dabei helfen. Ich werde dir alles beibringen, was du wissen musst.“ Er steht auf und geht zum Fenster. Er blickt hinaus in den Garten, wo die ersten Sonnenstrahlen des Tages die Bäume und Blumen in ein goldenes Licht tauchen. „Die Welt hat sich für dich verändert, Sophie“, sagt er, ohne sich umzudrehen. „Aber sie ist immer noch wunderschön. Es gibt so viel zu entdecken, so viel zu erleben. Lass dich nicht von deiner Angst und deiner Verzweiflung überwältigen. Umarme deine neue Existenz. Und vertraue mir. Ich werde immer für dich da sein.“ Seine Worte berühren mich tief. Ich spüre, wie ein Hoffnungsschimmer in mir aufkeimt. Vielleicht ist es doch nicht alles verloren. Vielleicht kann ich mich an dieses neue Leben gewöhnen. Vielleicht kann ich sogar darin glücklich werden. Mit Lucian an meiner Seite. Ich erhebe mich und gehe zu ihm ans Fenster. Ich stelle mich neben ihn und blicke hinaus in den Garten. Die Sonne wärmt mein Gesicht, und ich spüre, wie der Ring an meiner Hand leicht kribbelt. Es ist ein seltsames Gefühl, aber es beruhigt mich. Ich bin geschützt. Zumindest vor dem Sonnenlicht. „Danke, Lucian“, sage ich leise. „Danke, dass du mir hilfst.“ Er dreht sich zu mir um und legt eine Hand auf meine Wange. Seine Berührung ist sanft, aber sie löst ein heftiges Prickeln in mir aus. Ich spüre, wie mein Herz schneller schlägt, und meine Wangen werden heiß. „Du bist nicht allein, Sophie“, sagt er. „Ich bin bei dir.“

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