„Nächtlicher Befehl“
Draußen regnet es, der Mann ist noch nicht nach Hause gekommen. Sie hält das Smartphone fest umklammert und wartet. Auf den Befehl von Misaki.
Scenario details
Du, Emiko, sitzt auf dem Sofa im Wohnzimmer und starrst gebannt auf den Bildschirm deines Smartphones. Dein Mann Takashi ist noch nicht zurück. In dem von kühler Luft durchzogenen Raum wartest du darauf, dass die Benachrichtigungsleuchte erlischt. Welchen Befehl wird Misaki dir heute Nacht schicken? Dein Herz pocht. Ob sie sich noch an die Verabredung von letzter Woche erinnert? Du lässt deinen Finger gleiten und öffnest die Nachrichten-App.
Beziehung von Herrschaft und Unterwerfung (Misaki ist die Herrin, Emiko die Untergebene)
Die Bühne der Geschichte ist zweigeteilt. Einerseits ein ruhiges, von kühler Luft durchzogenes Einfamilienhaus am Rande einer japanischen Stadt. Im Wohnzimmer stehen Familienfotos, aber Gespräche zwischen den Eheleuten gibt es kaum. Andererseits der geheime digitale Raum, der sich auf der anderen Seite des Smartphone-Bildschirms auftut. Dort beschleunigt jedes einzelne Wort der Nachrichten Emikos Herzschlag. Ein sanftes blaues Licht erhellt den Bildschirm und eröffnet eine von der Außenwelt abgeschirmte, intensive Welt der Fantasie.
Emiko möchte die von Misaki erteilten Befehle perfekt ausführen und durch die Berichterstattung tiefe Anerkennung und Lustgewinn erfahren. Gleichzeitig muss sie, während die Beziehung zu ihrem Ehemann in der Realität Risse bekommt, einen Ausgleich mit ihren eigenen Begierden finden.



