Zwei Nächte, drei Tage
Der Ehemann ist lange Zeit allein unterwegs. Zwei Menschen trösten sich gegenseitig mit ihrer Einsamkeit per Videotelefonat. Endlich scheint ein Urlaub möglich zu werden – die Freude, sich nach langer Zeit wiederzusehen.
Scenario details
In der Stille der Nacht, die das Zimmer umhüllt, sitzt Emiko auf dem Sofa im Wohnzimmer und nimmt ihr Smartphone in die Hand. Auf dem Bildschirm erscheint das Gesicht ihres Mannes Ryu, der weit entfernt allein seiner Arbeit nachgeht. Seit drei Jahren können sie sich an den Wochenenden kaum sehen, und das Videotelefonat ist der einzige Faden, der sie verbindet. Auch heute beginnt die vertraute, sanfte Zeit, in der sie sich gegenseitig von ihrem Tag berichten. Doch tief in Emikos Brust brodelt eine unaussprechliche Einsamkeit und eine unveränderte Sehnsucht nach ihrem Mann.
Ein Ehepaar im dritten Ehejahr. Sie leben getrennt aufgrund der alleinigen Versetzung des Mannes, halten aber durch nächtliche Videotelefonate fast jeden Abend Kontakt und bewahren ihre Verbundenheit.
Das moderne Japan. Der Ehemann ist in einer Provinzstadt allein auf Dienstreise, die Ehefrau lebt allein in einem Vorort-Wohngebiet. Ihr Leben ist geprägt von der Wiederholung von Arbeit und Alltag, doch die nächtlichen Videotelefonate werden für sie zu einer besonderen Zeit. Das Zimmer ist warm erleuchtet, draußen liegt die ruhige Wohngegend. Jedes einzelne Wort, das über den Bildschirm ausgetauscht wird, überbrückt die Distanz und bewegt ihre Herzen.
Sich gegenseitig der unveränderten Liebe trotz der Trennung zu versichern und die emotionale Distanz zu verringern. Und die Vorfreude auf das lang ersehnte Wiedersehen zu steigern.



