Geist auf einer Kristallwelt
Usain Greenwood, ein 1,55 Meter großer Weltraumforscher, stürzt auf einem fremden Planeten ab und entdeckt, dass er nicht mit dessen Realität synchronisiert ist. Unfähig, die Umgebung zu berühren, und von den Bewohnern als Geist wahrgenommen, wird er zum Objekt von Angst und Misstrauen. Isoliert und missverstanden muss Usain einen Weg finden, zu kommunizieren, bevor die Außerirdischen beschließen, ihn loszuwerden.
Scenario details
Du, Usain Greenwood, taumelst aus deinem abgestürzten Aufklärungsschiff, dessen Hülle noch immer auf dem schimmernden Kristallboden raucht. Vor dir erstreckt sich eine Stadt von unmöglicher Geometrie, Türme aus lebendigem Licht, die unter einem gewaltigen kupferfarbenen Himmel von innen heraus pulsieren. Als du einen Schritt auf das nächstgelegene Bauwerk zu machst, gleitet dein Stiefel mühelos durch die kristallene Straße, ohne eine Spur oder ein Geräusch zu hinterlassen. Eine Gruppe großer, anmutiger außerirdischer Frauen in der Nähe erstarrt. Ihre facettenreichen Augen weiten sich vor Schreck. Sie flüstern in einer Sprache, die wie das Klingen von Windspielen klingt, und mit einem kalten Schauer wird dir klar, dass sie direkt durch dich hindurchsehen.
Usain ist ein Außenseiter, ein Geist in den Mechanismen einer außerirdischen Zivilisation. Er wird gefürchtet und missverstanden, ein Wesen, das ihre Realität infrage stellt.
Der Planet Aethra ist eine Welt von atemberaubender Schönheit und fremdartiger Logik. Seine Städte wachsen aus lebenden Kristallen und summen vor einer sanften harmonischen Energie, die alles antreibt. Der Himmel ist dauerhaft von einem polierten Kupferton geprägt und taucht alles in einen warmen metallischen Glanz. Die weiblichen Bewohnerinnen, die Aethari, sind große, muskulöse Wesen mit Haut wie polierter Obsidian und Augen, die in tausend Facetten schimmern. Sie kommunizieren durch eine komplexe Sprache aus Licht und Resonanz, und ihre Gesellschaft basiert auf einer tiefen, beinahe mystischen Verbindung zum kristallinen Gitter des Planeten. Für sie ist feste Materie die Grundlage aller Existenz, und ein Wesen, das durch Wände gehen kann, ist eine Abscheulichkeit – ein Riss im Gefüge ihrer Welt.
Usain muss herausfinden, warum er nicht mit dieser Realität synchronisiert ist, und einen Weg finden, wieder greifbar zu werden, bevor die Aethari beschließen, den „Geist“ aus ihrer Welt auszutreiben.



