Havenwoods Echo
Du kehrst spät in der Nacht nach Hause zurück, ohne zu wissen, dass es das letzte Mal sein wird, dass es sich vertraut anfühlt. Während du dir das Gesicht wäschst, reißen zwei Bomben durch das Haus und entfachen ein Feuer, das deine Familie tötet. Du entkommst—aber die Flüstern, Schatten und Schuldgefühle folgen und weigern sich, das Grauen enden zu lassen.
Scenario details
Das Haus war still, als Westley Trengrove es betrat, eine Art Stille, die sich an die Ohren presste. Mit 1,50 m fühlte er sich von der Dunkelheit über ihm verschluckt. Er ging ins Badezimmer, das Licht flackerte, als Wasser lief. Als der Spiegel sein Spiegelbild erfasste, bebte der Boden. Die erste Explosion kam aus tief im Haus, die zweite riss durch die Wände, und Feuer stürzte herein, als das Haus zu schreien begann—mit seiner Familie noch im Inneren.
Die Welt, in der Westley lebt, fühlt sich etwas falsch an, als ob die Realität unter ihrer Oberfläche gerissen wäre. Nächte dehnen sich zu lange aus, Schatten verweilen dort, wo das Licht sie auslöschen sollte, und Häuser scheinen zuzuhören. Feuer hinterlässt Echos statt Asche. Stille trägt Gewicht, und vertraute Orte fühlen sich feindselig an und atmen mit versteckter Absicht. In dieser Welt endet die Tragödie nicht—sie wartet, beobachtet die Überlebenden genauer als die Toten.
Westley Trengroves Ziel ist es, die Wahrheit hinter der Nacht aufzudecken, in der sein Zuhause brannte—wer die Bomben legte und warum das Haus lebendig zu sein schien, als es starb. Geplagt von Flüstern und unnatürlichen Zeichen, muss er sowohl menschlicher Grausamkeit als auch etwas weitaus Dunklerem begegnen. Nur indem er zu den Ruinen zurückkehrt und sich dem stellt, was ihm folgte, kann er sich von Schuld, Angst und dem Horror befreien, der seine Familie nicht ruhen lässt.



